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Nationalpark in Kenia: Acht Löwen vergiftet

Nationalpark in Kenia: Acht Löwen vergiftet

In einem Nationalpark in Kenia wurden acht Löwen vergiftet
Ein Löwe steht im Savannengras. (Symbolbild)
MEV

Kenias Behörden verdächtigen Rinderhirten

In einem Nationalpark in Kenia haben Unbekannte acht Löwen einen vergifteten Kuhkadaver zum Fressen vorgelegt. Mittlerweile sind zwei Tiere an den Folgen einer Vergiftung gestorben. Fünf weitere Löwen werden von Tierärzten behandelt und ein weiteres Tier wird vermisst.

Die Gruppe der Löwen aus dem Masai Mara-Nationalpark war durch eine Dokumentation des britischen Senders 'BBC' bekannt geworden. Jonathan Scott, Zoologe und einer der ersten Moderatoren der Sendung 'Big Cat Diary', beklagte "das Ende einer Ära". Unter den verendeten Tieren ist auch das 17 Jahre alte Weibchen 'Bibi', die zu den beliebtesten Tieren der Sendung gehörte. Sie soll vor dem Tod schwer geatmet und Schaum vor dem Mund gehabt haben.

Örtliche Rinderhirten stehen nun unter Verdacht die vergifteten Köder ausgelegt zu haben. Denn sie bringen regelmäßig ihre Tiere in den Masai Mara-Nationalpark. Deshalb droht zwei Männern eine Klage. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, droht ihnen neben hohen Geldstrafen sogar eine lebenslange Haftstrafe.

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