Nasa muss sparen

14. Februar 2016 - 0:22 Uhr

Die US-Weltraumbehörde Nasa steigt aus Spargründen aus zwei geplanten gemeinsamen Marsmissionen mit der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa aus. Das gab Nasa-Chef Charles Bolden bekannt. Grund für den Schritt sind demnach tiefe Einschnitte im Etatplan 2013 der US-Behörde im Bereich der Planeten-Erforschung.

Das zweistufige Marsprojekt 'ExoMars' unter Federführung der Esa sieht die Entsendung eines Orbiters 2016 vor, der in der Marsatmosphäre nach Methan suchen soll - dieses Gas könnte auf die Existenz von Mikroben auf der Oberfläche hindeuten. Die zweite Mission 2018 zielt auf die Landung eines Rovers auf dem Planeten ab: Er soll Gesteine und Boden zur späteren Beförderung auf die Erde sammeln. Dem Internetportal 'Space.com' zufolge war vereinbart, dass die Nasa die Raketen sowie eine Reihe von Instrumenten für beide Missionen zur Verfügung stellt, außerdem das Landesystem für den Rover. Der Beitrag der Nasa sollte sich demnach auf knapp 1,1 Milliarden Euro belaufen, die Esa 1,2 Milliarden hinblättern.