Nährstoffmangel vorbeugen: Diese Vitamine und Mineralstoffe fehlen vielen Menschen

Obst und Gemüse
Obst und Gemüse sind immer gesünder als Nahrungsergänzungsmittel.
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Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über Ihre Ernährung. Sie wollen sich möglichst ausgewogen ernähren und greifen beim Einkaufen öfter zu gesunden Lebensmitteln. Fettiges, Salziges und auch immer mehr tierische Produkte werden dagegen liegen gelassen. Doch damit nicht genug. Um auch ja mit allen Nährstoffen ausreichend versorgt zu sein, landen neben Salat, Brokkoli und Äpfeln oft auch Multivitamin-Tabletten im Einkaufswagen – sicher ist sicher. Doch muss das sein? Brauchen wir zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe in Pillenform? Und wenn ja, muss es immer ein A-bis-Z-Präparat sein?​

Grundsätzlich gilt: Wer gesund ist und sich ausgewogen ernährt, braucht keine zusätzlichen Vitamine. Ausgewogen bedeutet: Pro Tag fünf Portionen Gemüse und Obst, drei Portionen Milchprodukte, Getreide aus vollem Korn, maximal zwei- bis dreimal pro Woche mageres Fleisch und ein- bis zweimal pro Woche Fisch. Außerdem pflanzliche Fette aus Ölen und Nüssen.

In Ausnahmefällen kann es bei bestimmten Personengruppen dennoch vorkommen, dass sie über die Nahrung nicht genug Vitamine aufnehmen. Dazu gehören Schwangere, ältere Menschen, Säuglinge und Menschen, die ganze Lebensmittelgruppen nicht essen können oder wollen.

Zu den während einer Schwangerschaft wichtigen Vitaminen und Mineralien gehören Folsäure, Eisen und Jod. Ältere, Säuglinge und immer auch mehr junge Menschen leiden oft an einem Vitamin-D-Mangel. Darüber hinaus können auch Calcium und Vitamin B 12 fehlen, wenn zum Beispiel komplett auf tierische Produkte verzichtet wird.

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen, bei welchen Nährstoffen ein Mangel am wahrscheinlichsten ist und wie Sie ihn vermeiden können.