Sie möchte keine Geburt mehr

„Nachtschwestern“-Star Sila Sahin: Keine weitere Schwangerschaft

© 2017 Getty Images, Getty Images, Andreas Rentz

31. Oktober 2019 - 10:02 Uhr

Keine weitere Schwangerschaft geplant

"Nachtschwestern"-Star Sila Sahin ist Mutter von zwei Kindern, ihr Familienglück wirkt auf viele perfekt - doch die vergangenen drei Jahre waren nicht immer einfach für die 33-Jährige. 2016, nur wenige Monate nach ihrer Traumhochzeit mit Fußballer Samuel Radlinger (26), erlitt die Schauspielerin eine Fehlgeburt. In einem aktuellen Interview spricht sie nun über die schwierige Zeit und verrät auch, warum sie keine eigenen Kinder mehr plant.

Sila könnte sich vorstellen ein Kind zu adoptieren

Die Schauspielerin sprach aktuell mit dem Magazin "Bunte" über ihre kleine Familie und ihr neues Leben in Leeds, Nordengland, wo ihr Mann seit Kurzem beim Verein FC Barnsley spielt. Eigentlich hatte sich das Paar eine ganze Fußballmannschaft an Kindern gewünscht. Ihr gemeinsamer Sohn Elija wurde im Juli 2018 geboren und nur wenige Monate später überraschte sie mit der erneuten Baby-News. Schon im Juni 2019 kam Sohn Noah zur Welt. In enorm kurzer Zeit waren sie plötzlich  zu viert. Doch auf die Frage, ob nun weitere Kinder geplant sind, antwortet die Zweifach-Mama gleich mit einem deutlichen "Nein", räumt aber ein, dass ihre Familie durchaus noch wachsen darf. "Ich könnte mir aber vorstellen, eines Tages noch ein Mädchen zu adoptieren", verrät sie. Der Beweggrund ist ein trauriger: "Durch die Fehlgeburt bin ich noch dankbarer und mir ist klar, wie viel Glück wir haben."

Sila Sahin verlor 2016 ihr Baby

Sila verlor ihr Baby damals im vierten Monat. "Es ist für einen ganz schlimm, wenn der Arzt sagt: 'Das Herz schlägt nicht mehr. Es ist vorbei.' Und das ist schon eine harte Nummer. Man gibt sich selbst die Schuld", gestand sie unter Tränen in der VOX-Show "6 Mütter".

Video: Sila erlitt 2016 eine Fehlgeburt

Sila Sahin ist eine ängstliche Mutter

Auch wenn sie heute nicht mehr oft an die Fehlgeburt denken würde, hat die Zeit sie dennoch geprägt: "Als Elija zum ersten Mal krank war, habe ich Angst bekommen. Diese Verlustangst ist dann wieder da", erklärt sie weiter. Dadurch sei sie eine ängstliche Mutter und auch ängstlicher als ihr Partner Samuel. Sie sagt im "Bunte"-Interview: "Das Schlimmste, was mir passieren könnte, wäre, ein Kind zu verlieren."