Nachbeben und Evakuierungen in Russland

14. Februar 2016 - 0:14 Uhr

Mehrere Nachbeben bis zu einer Stärke von 5,0 haben neuen Schrecken in Südsibirien nahe der Grenze zur Mongolei ausgelöst. In der Stadt Kysyl, die etwa 100 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, verließen etwa 1.500 Menschen sicherheitshalber ihre Häuser. Sie kamen in einem Sportkomplex unter, berichteten lokale Medien.

Angaben über Opfer nach dem schweren Erdbeben der Stärke 6,7 vom Vortag lagen weiter nicht vor. Das gebirgige Gebiet im Osten Russlands sei kaum besiedelt und schwer zugänglich, sagte der Wissenschaftler Alexander Jemanow. Bei etwa 10.000 Anwohnern fiel wegen der Erdstöße der Strom aus. Zivilschutzminister Sergej Schoigu sprach vom "schwersten Erdbeben in der Geschichte" der Teilrepublik Tuwa.