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Nach Vergewaltigung im Fanzug: Vernehmung des Tatverdächtigen verzögert sich

Der Mann ist bereits wegen Körperverletzung vorbestraft.
Der 30-Jährige soll eine 19-Jährige Frau sexuell missbraucht haben. © privat

Mutmaßlicher Vergewaltigungstäter aus Fanzug wird am Dienstag nicht aussagen

Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch einer 19-Jährigen in einem Fanzug von Borussia Mönchengladbach hat sich der gesuchte Verdächtige gestellt. Der Mann meldete sich am Montag zum Haftantritt in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen - wegen einer anderen Straftat. Die Vernehmung des Tatverdächtigen wird sich verzögern. Entgegen der ursprünglichen Planung sei am Dienstag kein Termin mit dem Anwalt des Verdächtigen gefunden worden, sagte ein Sprecher der Polizei Mönchengladbach. Am Montagsbend hatte der Mann signalisiert, dass er zu einer Äußerung im Zusammenhang mit dem Sexualdelikt bereit sei.

Der Verdächtigte ist zu einer Aussage bereit

Der 30-Jährige steht unter Verdacht, die 19-jährige Frau auf einer Zugtoilette missbraucht zu haben. Der Staatsanwalt bestätigte, dass er sich in Polizeigewahrsam befindet. Der Deutsch-Pole meldete sich bei der JVA Moers zum Haftantritt, um eine mehrmonatige Haftstrafe wegen Körperverletzung anzutreten. Der Anwalt des mutmaßlichen Täters teilte mit, dass sich sein Mandant zu den aktuellen Vorwürfen äußern werde.

Deutsch-Pole ist mehrfach vorbestraft

Der Deutsch-Pole ist kein Unbekannter – immer wieder hatte er Ärger mit der deutschen Justiz. Wie 'Bild' berichtet, wurde der Mann bereits 2015 wegen sexueller Nötigung verurteilt. Der Gladbach-Fan ist außerdem bereits vier Mal wegen Körperverletzung rechtskräftig verurteilt, ein weiteres Verfahren wegen Körperverletzung läuft noch.

Die Polizei hatte intensiv nach dem Tatverdächtigen gesucht. Die Tat soll sich auf der Rückreise von dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern ereignet haben.

Auch die 19-Jährige konnte inzwischen vernommen werden. Die Bonnerin hatte am frühen Sonntagmorgen per Handy ihre Eltern kontaktiert, die daraufhin die Polizei alarmierten. Die Beamten haben die junge Frau am Bahnhof Flörsheim in der Nähe von Frankfurt/Main in Empfang genommen, kurz befragt und dann in eine Wiesbadener Klinik gebracht.

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