DFL verhängt Strafe

Nach „Tribünensturm“: Geldstrafe für Heidenheim

Relegation 1. FC Heidenheim - SV Werder Bremen Spielerfrauen auf der Tribüne Deutschland, Heidenheim, 06.07.2020, Fussb
© Pressefoto Rudel/Robin Rudel/Poo

10. Juli 2020 - 20:22 Uhr

Ärger beim Relegations-Rückspiel

Der FC Heidenheim ist nach dem "Tribünensturm" im Relegationsrückspiel gegen Werder Bremen (2:2) mit einem blauen Auge davongekommen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verhängte eine  Geldstrafe gegen den Zweitligisten, weil er "offenkundig gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der 'Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb' der DFL verstoßen" habe.

Keine Angabe zur Höhe der Geldstrafe

Den Klub träfe ein "Organisationsverschulden". Zur Höhe der Strafe machte die DFL wie "in Vertragsstrafenverfahren grundsätzlich" keine Angabe. Nach gut einer Stunde Spielzeit des Relegations-Rückspiels am Montag, in dem Heidenheim durch ein 2:2 (Hinspiel 0:0) gegen Erstligist Werder Bremen den Aufstieg verpasste, waren auf der Tribüne der Voith-Arena rund 50 Anhänger des FCH aufgetaucht.

"Es steht außer Frage, dass es sich für den 1. FC Heidenheim 1846 um ein besonderes Spiel handelte. Dennoch muss die Durchführung von allen Spielen im Einklang mit dem aktuell gültigen medizinisch-organisatorischen Konzept erfolgen", teilte die DFL mit: "Dieses bildet die Grundlage für den derzeitigen Sonderspielbetrieb in der Bundesliga und 2. Bundesliga inklusive der Relegation und wurde auf Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung als rechtsverbindlicher Anhang in die DFL-Spielordnung aufgenommen."

RTL.de/sid