25. Mai 2019 - 17:22 Uhr

"Der Zoo ist in grenzenloser Trauer"

Mega-trauriges Doppel-Drama im Magdeburger Zoo: Nach der tragischen Totgeburt eines Giraffenjungen im Magdeburger Zoo am Freitag ist nun auch das Muttertier Femke gestorben.

Seit der Totgeburt war Femke unter ständiger Beobachtung des Tierarztes gewesen. Weil die Nachgeburt nicht abging, bekam die Giraffenkuh erneut Wehenmittel. Woran Femke letztlich gestorben ist, erfahren Sie im Video.

Die Geburt war per Livestream übertragen und laut Zoo von knapp 1900 Menschen weltweit verfolgt worden.

"Der Zoo ist nach diesen traurigen und dramatischen Ereignissen in grenzenloser Trauer", erklärte Zoodirektor Kai Perret auf der Website des Magdeburger Zoos.

Nicht der erste Todesfall in der Giraffenherde

ARCHIV - 06.08.2015, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Der Haupteingang vom Zoologischen Garten. Nach der Totgeburt des Giraffenjungen im Magdeburger Zoo ist nun auch das Muttertier gestorben. Die 11-jährige Giraffenkuh Femke hatte am Freitag ein Junges tot
Wieder Rückschläge in der Giraffenherde - der Magdeburger Zoo trauert um Femke und ihr totgeborenes Junges.
© dpa, Jens Wolf, jew pzi jai

Die Ereignisse um Femke sind in Mageburg kein Einzelfall: Der Vater des verstorbenen Junges, der Zuchtbulle Yoda, war im September 2018 tot in seiner Stallbox aufgefunden worden. Ende 2017 musste Femkes Mutter, Giraffendame Fleur, nach einem Kreislaufzusammenbruch eingeschläfert werden.