Seit Donald Trump regiert ist es schlimmer geworden

Motsi Mabuse reagiert auf die Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA

29. Mai 2020 - 15:29 Uhr

Motsi Mabuse kommt gebürtig aus Südafrika

Diese brutale Tat sorgt weltweit für Wut und Entsetzen. In den USA, in Minneapolis, wurde erneut ein dunkelhäutiger Mann bei einem Polizeieinsatz getötet. Let's-Dance-Jurorin Motsi Mabuse kommt gebürtig aus Südafrika. Sie selbst wurde schon mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert. Was die Tänzerin zu dem Tod von George Floyd und den Vorfällen in den USA sagt, zeigen wir im Video.

Nach dem Tod von George Floyd demonstrierten viele Schwarze für ihre Rechte.
Nach dem Tod von George Floyd demonstrierten viele Schwarze für ihre Rechte.
© dpa, Jerry Holt, Holt, Jerry pat

Sobald sie einen Schwarzen sehen, sehen sie Kriminalität

Ein Video aus Minneapolis zeigt, wie ein weißer Polizist sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des Verdächtigen, George Floyd, drückt. Er fleht wiederholt um Hilfe, ehe er das Bewusstsein verliert. Der Afroamerikaner stirbt kurz danach in einem nahen Krankenhaus.

Motsi Mabuse sieht die sich häufenden Vorfälle von Gewalt gegen Schwarze mit Sorge. Sie plädiert dafür, den Druck gegen Donald Trump zu verstärken, damit er die Angelegenheit endlich regelt. "Sobald die einen Schwarzen sehen oder einen Mexikaner oder jemand, der anderes aussieht, sehen sie Kriminalität", bemängelt die 39-Jährige. Wenn man Schwarz sei und jemand die Polizei rufe, könne das schon bedeuten, dass man sterbe.

Proteste eskalieren in Minneapolis und Denver

In den Tagen nach dem brutalen Angriff auf George Floyd kam es immer wieder zu Protesten in Minneapolis. Demonstranten drangen in der Nacht zu Freitag in eine Polizeistation ein, wie örtliche Medien berichteten.

Die Polizeistation sei evakuiert worden, berichtete der Sender CBS Minnesota unter Berufung auf eine Polizeimitteilung. "Demonstranten sind gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und haben mehrere Brände entzündet", zitierte der Sender weiter aus der Mitteilung. Auch in Denver kam es Medienberichten zufolge zu Protesten. Örtliche Medien berichteten dort über Schüsse. Laut Polizei wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.