Nach Terroranschlägen: So schützen deutsche Städte sich jetzt vor Angriffen

Sind deutsche Städte heute sicherer?

Es sind Bilder des Schreckens, die wir nie wieder vergessen werden: Im Dezember 2016 raste Anis Amri mit einem LKW in den Berliner Weihnachtsmarkt. Zwölf Menschen starben bei dem Anschlag. Heute fragen sich viele Deutsche: Ist unser Land mittlerweile sicherer geworden? Was die Großstädte sich als Schutz vor Anschlägen ausgedacht haben und wie effizient die Sicherheitssysteme tatsächlich sind, sehen Sie im Video.

"Es werden weitere Anschläge folgen"

Vor allem Deutschlands Großstädte wie Hamburg, Münster, Berlin, Köln oder München wollen sicherer werden. Spätestens seit dem Anschlag im Dezember 2016 werden bei Großveranstaltungen mobile Barrieren aufgestellt. Mit den Betonklötzen will man sich vor Anschlägen mit Fahrzeugen schützen. Doch mittlerweile ist jedem bewusst, dass dieser Schutz bei weitem nicht ausreicht. Selbst eine tonnenschwere Barriere kommt gegen einen anrasenden LKW nicht an.

Deshalb haben sich die Kommunen nun wirkungsvolleren Sicherheitsvorkehrungen zugewandt. Und das sei vollkommen richtig so, findet Arnold Plickert von der Gewerkschaft der Polizei NRW: "Es werden weitere Anschläge folgen. Es wird in den nächsten Jahren keine Ruhe einkehren. Deswegen müssen wir uns polizeilich darauf einstellen. Wir müssen aber auch schauen: Können wir die Anschläge komplett verhindern oder erschweren und deswegen sind bauliche Maßnahmen jetzt auch in Augenschein zu nehmen."

Münster legte nun vor. Die Stadt hat als eine der ersten Orte in Deutschland viel Geld investiert, um dem Terror die Stirn bieten zu können. Aber auch andere Städte rüsten auf.