Drama in Italien

Forscher stirbt nach Wassereinbruch in Höhle

Bei Starkregen wurde ein Mann in einer Höhle getötet. Ein Rettungsteam konnte zwei weitere Forscher lebend bergen.
© Vigili del Fuoco

05. Juli 2020 - 13:59 Uhr

Helfer konnten zwei Männer bergen

Bei einem plötzlichen Wassereinbruch in eine Höhe in der italienischen Region Abruzzen sind drei Männer eingeschlossen worden, einer kam dabei ums Leben. Die Helfer konnten zwei Männer in einer bis in die Nacht laufenden Rettungsaktion lebend bergen. Der Dritte wurde später tot gefunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag berichtete. 

Im Video: Feuerwehr postet Aufnahmen der Rettung aus der Höhle

Die Feuerwehr und andere Retter waren am Samstag zu der Risorgiva-Höhle in Roccamorice in der Provinz Pescara gerufen worden. Starker Regen war vermutlich der Grund, dass Teile der Grotte schnell vollliefen. Die drei italienischen Höhlenforscher aus einem privaten Club wurden den Berichten nach rund 70 Meter vom Eingang eingeschlossen und saßen fest. Die Feuerwehr musste Wasser abpumpen.

Die zwei Geretteten seien in ein Krankenhaus gekommen, aber es gehe ihnen körperlich gut. Andere Mitglieder des Teams, die draußen waren, hatten den Alarm ausgelöst.