28. Juni 2019 - 16:04 Uhr

Nach Sané-Absage: Bayern fandet nach Robbery-Nachfolger

Der FC Bayern arbeitet weiter mit Hochdruck an den Transfers von neuen Offensiv-Stars. Wunschspieler Leroy Sané hat dem FCB einen Korb gegeben, die Wechselwahrscheinlichkeit tendiert gegen null. Doch die Münchner haben offenbar einen Plan B: Ein alter Bekannter aus der Bundesliga steht angeblich auf der Einkaufsliste der Bayern-Bosse.

Flieht Dembélé vor Neymar und Griezmann?

Wie die Sport Bild berichtet, baggern die Bayern an Ex-BVB-Angreifer Ousmane Dembélé. Der 22-Jährige war 2017 für 105 Millionen Euro plus Boni von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gewechselt, bei den Katalanen schlug er aber auch verletzungsbedingt nie so recht ein. Da wohl Antoine Griezmann und Neymar bald im Camp Nou anheuern, sinken Dembélés Einsatzchancen beim spanischen Meister weiter.

Die Bayern beobachten die Lage bei Barca genau. Denn bislang gestaltete sich die Suche nach einem Nachfolger für die langjährige Flügelzange Robbery schwierig. Bei City-Star Sané zeichnet sich aktuell ein Verbleib im Guardiola-Team ab. Auch im Werben um Chelsea-Youngster Calum Hudson-Odoi bissen die Bayern-Bosse bereits auf Granit. Neben Gareth Bale von Real Madrid gilt auch Yannick Carrasco als Alternative. Der Belgier streikt sich aktuell aus seinem Vertrag bei China-Klub Dalian Yifang heraus. Genau das hatte auch Dembélé vor seinem Transfer von Dortmund nach Barcelona versucht. Nun soll eine Verpflichtung des Franzosen der "spektakuläre Plan B" werden.

Rummenigge als Dembélé-Befürworter

Dem Bericht zufolge gilt vor allem FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge als großer Befürworter für einen Transfer. Dembélé wäre nach Benjamin Pavard und Lucas Hernandez der dritte Weltmeister-Neuzugang. Schon 2016 hatten sich die Bayern um den Linksaußen bemüht. Das Mega-Talent entschied sich damals aber für Borussia Dortmund.

Dembélé steht beim FC Barcelona noch bis 2022 unter Vertrag. Vergangene Woche gab es ein Gespräch mit den Katalanen über seine Zukunft. Die Barca-Verantwortlichen versicherten dem Spieler offenbar, dass sie auch in Zukunft mit ihm planen. Doch um den neuen Stars Neymar und Griezmann aus dem Weg zu gehen, könnte der 22-jährige selbst Lust auf einen Wechsel bekommen. Dann wäre der Weg zum FC Bayern frei.