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Nach Säureattentat: Vanessa Münstermann veröffentlicht Buch über ihr Schicksal

Vanessa Münstermann über ihr erstes Buch
Vanessa Münstermann über ihr erstes Buch „Ich will mich nicht verstecken“ 01:28

Vanessa Münstermann drei Jahre nach der Säureattacke

Vor drei Jahren überschüttete ihr Ex-Freund sie mit Säure – mitten ins Gesicht. Seitdem ist die heute 30-Jährige entstellt. Ihr Leben ändert sich schlagartig. Nicht nur optisch, sondern auch seelisch. Trotz verätzter Haut und entstelltem Gesicht will sich Vanessa aber nicht verstecken. Im Gegenteil: Die Hannoveranerin will mit ihrer Geschichte wachrütteln und hat darum jetzt ein Buch veröffentlicht.

„Für mich war es die Befreiung. Ich muss nicht mehr schön sein“

Als gelernte Kosmetikerin zerbricht Vanessa früher daran, makellos sein zu wollen. Heute – nach dem schrecklichen Säureattentat - hat sie diese Sorgen nicht mehr. Die Ärzte hätten ihr Gesicht sogar fast wieder so herstellen können wie früher, aber Vanessa hat sich dagegen entschieden. Ihre optischen Makel haben sie zufriedener gemacht: „Für mich war es die Befreiung. Ich muss nicht mehr schön sein.“

Zeilen aus Vanessas Tagebuch

In ihrem Buch „Ich will mich nicht verstecken“ beschreibt sie unter anderem einen Moment im Krankenhaus: „War ich wach, oder schlief ich? Manchmal schien ich es zu wissen, dann wieder nicht. So genau konnte ich es nicht einordnen. Ich befand mich in so einer Art Zwischenzustand. Aber immerhin war mir bewusst, dass ich am Leben war."

Es sind Zeilen, die Vanessa damals in ihr Tagebuch schreibt. Denn über die Tat, über ihre Gefühle und Ängste kann sie nur schwer sprechen. Die Angst ist Vanessas Begleiter geworden. Doch sie lähmt sie nicht.

Vanessa Münstermann ist wieder glücklich verliebt

Mittlerweile ist die 30-Jährige verlobt, und zwar mit ihrer einstigen Jugendliebe. Vor acht Monaten wurden die beiden glückliche Eltern einer Tochter. Mit ihrem Buch will Vanessa das Kapitel „Säureopfer“ abschließen. Drei Jahre nach der Tat will sie nach vorne schauen und sich auch aus der Öffentlichkeit zurückziehen: „Ich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, Mutter zu sein“ – und das ist wohl das schönste Kapitel ihres Lebens.

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