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Nach Querschläger: Zweijährige mit bleibendem Hirnschaden

Drama beim Baseball

Nach Querschläger: Zweijährige mit bleibendem Hirnschaden

Albert Amora
Albert Amora
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Querschläger mit mehr als 100 km/h

Es war ein Drama, das sich während des Baseballspiels der Houston Astros gegen die Chicago Cubs im Mai 2019 abspielte. Ein zweijähriges Mädchen wurde versehentlich von einem Ball am Kopf getroffen. Mit mehr als 100 km/h. Nun gibt es traurige Gewissheit: Das Kleinkind erlitt bleibende Hirnschäden.

Lebenslang epiletische Anfälle

"Sie hat einen dauerhaften Schaden in einem Teil des Gehirns erlitten. Sie wird mit epileptischen Anfällen zu kämpfen haben, wird medikamentös behandelt, und das könnte ihr ganzes Leben lang so bleiben", sagte Richard Mithoff, Anwalt der Familie, im Interview mit dem "Houston Chronicle" sieben Monate nach dem tragischen Ereignis.

Schädelbruch, Gehirnquetschungen, so lautete damals die erschütternde Diagnose. Auch für Albert Almora, der den Ball damals aus Versehen in die Zuchauerränge schlug, brach an diesem Tag eine Welt zusammen. Noch auf dem Spielfeld brach der Cubs-Outfielder weinend zusammen.

Mehr Sicherheitsnetze

Houston reagierte auf den Vorfall, erweiterte die Sicherheitsnetze, damit künftig alle Fans vor Querschlägern geschützt sind. Für die Zweijährige zu spät.