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Nach Messerattacken auf Frauen in Nürnberg: Verdächtiger (38) festgenommen

Messerangriffe in Nürnberg: Verdächtiger verhaftet
Messerangriffe in Nürnberg: Verdächtiger verhaftet 38-jähriger Deutscher in U-Haft 02:23

38-jähriger Mann sitzt in Untersuchungshaft

Die Polizei hat im Fall der drei Messerattacken auf Frauen in Nürnberg einen Verdächtigen festgenommen. Ein 38-jähriger Deutscher sitze bereits seit dem Nachmittag in Untersuchungshaft, teilte die Polizei Mittelfranken mit. Eine extra eingerichtete Sonderkomission mit 40 Beamten hatte den Täter seit Donnerstag mit Hochdruck gesucht.

DNA-Abgleich führte zum Täter

Der jetzt verhaftete Mann geriet durch einen DNA-Abgleich ins Visier der Ermittler und gilt als dringend tatverdächtig, am Donnerstag drei Frauen im Viertel St. Johannis angegriffen und schwer verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Mord in drei Fällen aus. Ein terroristischer Hintergrund wurde ausgeschlossen. Ob bei der Festnahme auch die Tatwaffe gefunden wurde, ist unklar. Weitere Details zum Täter will die Polizei morgen in einer Pressekonferenz bekanntgeben. 

Alle drei Opfer wurden in Krankenhäusern notoperiert, zwei von ihnen schwebten zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Mittlerweile sind jedoch alle Frauen stabil. Die Polizei konnte sie vernehmen und veröffentlichte zwischenzeitlich eine Beschreibung des Täters. Die Frauen sagten demnach übereinstimmend aus, der Mann 1,75 bis 1,80 Meter groß gewesen, habe dunkelblonde bis blonde Haare gehabt und eine helle Haut. Ob der jetzt festgenommene Mann dieser Beschreibung entspricht, ist nicht bekannt. 

Polizei suchte mit Hochdruck nach dem Täter

Die Polizei bedankte sich außerdem auf Twitter bei der Bevölkerung, die zahlreiche Hinweise geliefert hatte. Seit Donnerstag hatte die Polizei mit Hochdruck daran gearbeitet, den möglichen Täter zu fassen. Das Motiv der Tat ist weiterhin unklar, zumal die Polizei sich sicher ist, dass es zwischen dem Täter und den Opfern keinerlei Vorbeziehung gibt. 

In Nürnberg selbst waren seit der Tat gemischte Gefühle zu spüren. Einige Anwohnerinnen berichteten RTL, sich auf der Straße nicht mehr sicher zu fühlen. 

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