Er schrie seine Botschaft während des Spiels ins Stadion-Mikro

Nach Massakern in den USA: Fußball-Nationalspieler fordert Ende der Waffengewalt

Bedoya
WASHINGTON, DC - AUGUST 04: Alejandro Bedoya #11 of Philadelphia Union yells into a tv mic after scoring a goal in the first half against the D.C. United at Audi Field on August 4, 2019 in Washington, DC. (Photo by Patrick McDermott/Getty Images)
Patrick McDermott, 2019 Patrick McDermott

Bedoya setzt Statement gegen Gewalt

Nach den schrecklichen Massakern von El Paso und Ohio mit 29 Toten hat US-Nationalspieler Alejandro Bedoya während eines Ligaspiels ein klares Statement gegen Waffengewalt in den USA gesetzt. Der Philadelphia-Profi schrie seine Botschaft nach seinem Tor ins Mikrofon am Spielfeldrand.

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„Macht jetzt was!"

Beim 5:1-Sieg der Philadelphia Union gegen D.C. United traf der 66-malige US-Nationalspieler mit kolumbianischen Wurzeln bereits in der dritten Minute zum 1:0. Danach griff sich Bedoya ein Mikrofon am Spielfeldrand und brüllte: "Hey Kongress, macht jetzt etwas. Stoppt die Waffengewalt. Los geht's!". Sein Statement war damit live bei der Übertragung des TV-Senders Fox zu hören.

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Bedoya politisch engagiert

Schon vor der Partie rief Bedoya auf Twitter zum Handeln auf. "Gedenken und Gebete sind Schwachsinn. Worte ohne Taten sind wertlos. Tut etwas!", appellierte der 32-Jährige an die Politik und warnte vor einem Verfall der Gesellschaft in den USA. Zuletzt solidarisierte sich Bedoya auf Twitter mit Fußball-Weltmeisterin Megan Rapinoe, die US-Präsident Donald Trump mehrmals scharf kritisierte.