Nach Krebsdiagnose: Guido Westerwelle wieder optimistisch

12. November 2015 - 12:29 Uhr

"Es wird werden"

Knapp ein Jahr nach Bekanntwerden seiner Krebserkrankung hat sich Ex-Außenminister Guido Westerwelle (53) optimistisch zu seiner Genesung geäußert. "Ich bin zuversichtlich. Es wird werden", schrieb er auf seiner Facebook-Seite.

Westerwelle bei CHIO
Ex-Außenminister Guido Westerwelle beim internationalen Reitsportturnier in Aachen am Wochenende. Es war sein erster öffentlicher Auftritt seit langem.
© dpa, Rolf Vennenbernd

Der frühere FDP-Chef hatte sich am Sonntag erstmals seit langer Zeit wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Er war Zuschauer beim Weltfest des Pferdesports in Aachen und sah sich den traditionsreichen Großen Preis an. Es ist ein erstes öffentliches Zeichen der Zuversicht nach fast einjähriger Krankheit. Sein Mann Michael Mronz ist Sportmanager und Chefvermarkter des Turniers.

Schon im vergangenen Jahr hatte Westerwelle nach seiner Erkrankung das CHIO in der Aachener Soers besucht. Ansonsten waren öffentliche Auftritte von Westerwelle in den vergangenen Monaten rar. Ob der ehemalige FDP-Chef die Krankheit schon besiegt hat, ist unklar. Hoffnung macht der Auftritt beim Reitturnier aber allemal.

Westerwelle erfuhr Mitte Juni vergangenen Jahres durch Zufall von seiner Krankheit. Der damals 52-Jährige wollte sich in Köln am Knie operieren lassen, nachdem er sich auf Mallorca vertreten hatte. Bei der Voruntersuchung fiel auf, dass mit seinem Blutbild irgendetwas nicht stimmt. Weitere Untersuchungen brachten die niederschmetternde Diagnose: Blutkrebs, Leukämie.