Stephen Willeford wird beim Massaker von Sutherland Springs der 'Held von Texas' und verjagt den Massenmörder

07. November 2017 - 16:05 Uhr

Stephen Willeford schildert Verfolgungsjagd mit Todesschützen

"Er hat mich gesehen und ich habe ihn gesehen", erzählt Stephen Willeford, nachdem er den Texas-Attentäter verjagte, bevor der noch mehr Menschen erschießen kann. Jetzt wird der 55-Jährige weltweit als Held gefeiert.

"Ich bin kein Held, nein das bin ich nicht"

Als Stephen Willeford vom Attentat in der kleinen Gemeinde Sutherland Springs erfährt, zögert er nicht lange. Ohne Schuhe rennt der 55-Jährige in Richtung 'First Baptist Church'.

Todesmutig, mit einem Gewehr in der Hand setzt er sich dem Massenmörder aus: "Ich stand hinter einem Pickup in Deckung. Ich weiß, ich habe ihn getroffen. Er stieg in sein Fahrzeug und feuerte noch ein paar Runden durch sein Seitenfenster. Als das Fenster fiel, feuerte ich wieder eine Runde auf ihn."

Als der Schütze wegfährt, rennt Willeford zu einem Pick-up, der an einer Kreuzung hält und sagt dem Fahrer: "Dieser Typ hat die Baptistenkirche erschossen. Wir müssen ihn aufhalten. "

Fahrer Johnnie Langendorff und Willeford nehmen noch vor der Polizei die Verfolgung auf. Nach etwa 18 Kilometern verliert der Amokschütze Devin Patrick Kelley die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Massenmörder ist tot, gestorben durch seine eigene Waffe.

Jetzt werden die mutigen Verfolger als Helden gefeiert. Denn sie haben den Todes-Schützen daran gehindert, weitere Menschen zu ermorden. Stephen Willeford hat jetzt über die Begegnung mit dem Amokläufer gesprochen. Warum er sich selbst nicht als Held sieht, sehen Sie im Video.