Nach Klinsmann-Rückkehr

Jogi schließt Bundesliga-Comeback aus

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4. Dezember 2019 - 9:25 Uhr

Jogi Löw will es Klinsmann nicht nachmachen

Nach dem Bundesliga-Comeback von Ex-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann hat Bundestrainer Joachim Löw eine Trainer-Rückkehr in die Bundesliga nach seiner Zeit beim DFB kategorisch ausgeschlossen. Das sagte der 59-Jährige am Rande der EM-Auslosung in Bukarest.

Jogi: "Dabei bleibt es. Auf jeden Fall!"

Löw weicht auch nach dem Einstieg seines früheren Weggefährten Klinsmann bei Hertha BSC und der Beförderung von Hansi Flick zum Übergangs-Chefcoach beim FC Bayern nicht von seiner Aussage ab, dass ein Bundesliga-Engagement für ihn selbst nicht mehr infrage komme: "Dabei bleibt es. Auf jeden Fall!", sagte Löw, der von 1996 bis 1998 erfolgreich beim VfB Stuttgart als Trainer arbeitete. Der Höhepunkt seiner Amtszeit war der DFB-Pokalsieg 1997.

Die Bundesliga-Rückkehr von Ex-Bundestrainer Klinsmann, dessen DFB-Assistent Löw bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland war, verfolgt der 59-Jährige hingegen mit großer Aufmerksamkeit. Über Klinsmanns Einstand beim 1:2 von Hertha BSC gegen Borussia Dortmund informierte sich der Bundestrainer auf dem Weg zur EM-Auslosung in Rumäniens Hauptstadt. "Ich habe so viel wie selten zuvor, wenn ich nicht im Stadion war, auf den Live-Ticker geschaut, wie es steht", verriet Löw.

Löw hätte Klinsi und Köpke den Punkt gegönnt

DFB Deutschland, Köln, 10.06.2015, Fussball, FIFA, Länderspiel, Deutschland DFB - USA (1:2): v.l. Jürgen Klinsmann (Trainer USA), Andreas Köpke (Torwart-Trainer DFB), Joachim Löw (Trainer DFB).DFB Germany Cologne 10 06 2015 Football FIFA internationa
Auch als Gegner versteht man sich gut – hier 2015 beim Spiel zwischen Klinsmanns US-Mannschaft und dem DFB-Team
© imago/Sportfoto Rudel, imago sportfotodienst

"Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn meine Freunde Jürgen und Andy zumindest einen Punkt in ihrem ersten Spiel geholt hätten", sagte der Bundestrainer. Seinen Assistenten Andreas Köpke hat der DFB zunächst bis zum Jahresende als Torwarttrainer an die Hertha abgetreten.

Löw verfolgt ebenso intensiv das Wirken seines Weltmeister-Assistenten Hansi Flick in München. Er traut dem 54-Jährigen den Chef-Posten auch längerfristig zu. "Ich weiß nicht, was Bayern München plant, und kenne auch nicht die Gedanken über die Winterpause und die gesamte Saison hinaus. Was man so liest und mitbekommt, ist großes Vertrauen in Hansi von Seiten der Entscheidungsträger und der Spieler da. Besser hätte er ja kaum starten können, daran ändert auch die Niederlage gegen Leverkusen nichts. Das freut mich sehr für ihn. Hansi Flick hat absolut das Zeug, um diese Mannschaft zu trainieren", sagte Löw.