Zerstörte Gebiete auf den Bahamas

Nach Hurrikan "Dorian": RTL-Reporter Dominik Maur berichtet aus Grand Bahama

07. September 2019 - 20:50 Uhr

Video zeigt zerstörte Gebiete auf Grand Bahama

Hurrikan "Dorian" hat in der Nacht auf Samstag die Küste der USA verlassen und ist Richtung Meer gezogen. Zuvor hat er in North Carolina für Überschwemmungen gesorgt. Fast 200.000 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Auf den Bahamas ist die Zahl der Toten inzwischen auf 43 gestiegen und noch immer werden Hunderte Menschen vermisst. Die Regierung der Bahamas hat die Welt um Spenden gebeten, weil das Ausmaß der Katastrophe für den Inselstaat allein nicht zu bewältigen sei. RTL-Reporter Dominik Maur war jetzt auf Grand Bahama, dort wo Dorian fast drei Tage lang gewütet hat. Im Video gibt's seine Eindrücke.

Hurrikan hinterließ eine Schneise der Verwüstung

"Dorian" hatte die nördlichen Inseln der Bahamas am vergangenen Sonntag als Hurrikan der kraftvollsten Kategorie getroffen und war erst am Mittwoch komplett über den Karibikstaat hinweggezogen. Er hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Der bahamaische Gesundheitsminister Duane Sands sagte im Rundfunk, er glaube, die endgültige Zahl der Todesopfer werde "überwältigend" sein. Angesichts der Zerstörung kamen Helfer nur schwer in die betroffenen Gebiete.

US-Präsident Donald Trump sandte in einer auf seinem Twitter-Account veröffentlichten Videobotschaft seine besten Wünsche an die Menschen auf den Bahamas. Die Bahamas seien sehr hart getroffen worden, die USA würden unter anderem mit Wasser und Lebensmitteln helfen.

"Dorian" war der verheerendste Wirbelsturm auf den Bahamas und einer der stärksten im Atlantik seit Beginn moderner Aufzeichnungen. Es kam zu meterhohen Sturmfluten und großflächigen Überschwemmungen. Nach Schätzung des Roten Kreuzes wurden auf der Insel Grand Bahama und den Abaco-Inseln etwa 13.000 Wohnhäuser schwer beschädigt oder zerstört.