Nach schrecklicher Hundebiss-Attacke: Diese Regeln gelten!

29. März 2018 - 18:29 Uhr

Kind schwer verletzt – Hundebesitzer droht hohe Strafe

Ein neunjähriges Mädchen wird auf einem Spielplatz in Stendal (Sachsen-Anhalt) von einem Hund angegriffen und ins Gesicht gebissen. Jetzt werden erneut Forderungen nach einem Hundeführerschein laut. Im Video sehen Sie, wie Kinder sich schützen können und welche Strafen auf Hundehalter zukommen können.

PETA macht sich weiterhin für Hundeführerschein stark

"Mehr Verständnis zwischen Mensch und Hund führt zu weniger Beißunfällen und einem glücklicheren Hundeleben", lautet die Ansicht der Tierschutzorganisation PETA. Sie wirbt schon länger für einen Hundeführerschein. Denn bisher wird dieser nicht in allen Bundesländern oder nur für bestimmte Hunde gefordert. Wer einen Hundeführerschein macht, lernt dabei alle Details über Rechte und Pflichten, die ein Hund mit sich bringt – im schlimmsten Fall sind Bußgelder von bis zu 50.000 Euro möglich.

Im Fall des Mädchens aus Stendal dürfte die Strafe recht hoch ausfallen: Der Hundehalter hatte nach dem Vorfall den Ort verlassen, wurde polizeilich gesucht und wenig später auch ausfindig gemacht. Das Mädchen musste nach den Hundebissen im Gesicht operiert werden.