Nach geplatztem Formel-1-Saisonauftakt

So lief Max Verstappens E-Sport-Ausflug

F1 Grand Prix of Australia - Previews
F1 Grand Prix of Australia - Previews
© Getty Images, Bongarts, BL

17. März 2020 - 9:37 Uhr

Max Verstappen mischt virtuelle Welt auf

Max Verstappen hat die Formel-1-Zwangspause am Sonntag genutzt, um ein Onlinerennen mit anderen Fahrern zu bestreiten. Dabei lieferte er gegen die besten E-Sportler der Welt eine bemerkenswerte Leistung ab. Das Glück war allerdings nicht immer auf seiner Seite.

Teilnehmerfeld gespickt mit Stars

Bei dem Event mit dem Namen "All-Star Esports Battle" trafen die weltbesten Gamer auf die Stars internationaler Rennserien. Neben Verstappen war unter anderem auch der siebenmalige Grand-Prix-Sieger Juan Pablo Montóya und die deutsche Formel-E-Hoffnung Maximilan Günther am Start.

Verstappen zeigte sofort, dass sein fahrerisches Talent problemlos auch in der virtuellen Welt zum Tragen kommt. Im Qualifikations-Durchgang für das Hauptevent sicherte sich Verstappen mit einer halben Sekunde Vorsprung die Pole und fuhr im Rennen danach einen souveränen Start-Ziel-Sieg nach Hause.

Max Verstappen mit Pech im Hauptrennen

Im Qualifying für das Hauptrennen zeigte Verstappen dann, dass er auch an der Konsole einen sehr wilden Fahrstil an den Tag legt. Etwas zu wild vielleicht, denn es reicht nur für Platz acht. Im Rennen musste er so im Getümmel des Mittelfeldes starten – was ihm schon in der ersten Kurve zum Verhängnis wurde.

Durch eine Kollision vor ihm musste der 22-Jährige ausweichen und verlor wertvollen Boden. Zu allem Überfluss drehte sich Verstappen wenig später bei einem Ausbremsmanöver gegen einen anderen Gamer.

Somit war das Rennen eigentlich gelaufen – doch nicht für die holländische Kampfsau! Vom 20. Rang arbeitete sich Verstappen rigoros durch das Feld und kämpfte sich bis auf Platz elf nach vorne. Zum Leidwesen des Red Bull-Pilton dauerte das Rennen aber nur zwölf Runden, ansonsten wäre die Verstappen-Jagd sicher noch weitergegangen.