Suche nach Explosion in Beirut beendet

THW-Helfer berichten von „völliger Zerstörung“

HANDOUT - 07.08.2020, Libanon, Beirut: Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) stehen mit Rettungshunden an beschädigten Gebäuden. Nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt wird weiter nach Opfern gesucht. Foto: Chr
Nach der schweren Explosion in Beirut - THW
cul, dpa, Christian Wenzel

„Es war ein herausfordernder Einsatz“

„Sie alle haben nicht gezögert und Verantwortung übernommen"

„Die Kollegen vor Ort haben von einer völligen Zerstörung berichtet.“ Überlebende habe die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland in den Trümmern keine mehr gefunden. Auch vier Rettungshunde waren in Beirut im Einsatz.

„Wer die Bilder der schweren Detonation sowie die massive Zerstörung des Hafens und Teile der Innenstadt Beiruts gesehen hat, kann nur vermuten, wie sich die Situation vor Ort für die Helfer des THW tatsächlich dargestellt hat“, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) am Montag. „Sie alle haben nicht gezögert und Verantwortung übernommen und unter widrigsten Bedingungen den Menschen in Beirut geholfen.“

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Vier Tage im Einsatz

36 der rund 50 Helfer landeten nach Angaben des THW am Vormittag nach einem rund vier Tage langen Einsatz und wurden nach einem Corona-Schnelltest zum zentralen Treffpunkt nach Rüsselsheim gebracht. „Dort warten sie jetzt auf das Ergebnis des Tests“, sagte der Sprecher. Danach gehen die Einsatzkräfte für sechs Tage in Quarantäne, nach dem fünften Tag soll ein weiterer Corona-Test folgen.

Sieben Einsatzkräfte seien noch in Beirut. Ein Teil sei weiter zur Unterstützung der deutschen Botschaft vor Ort, einige Einsatzkräfte prüften die Häuser in der Stadt auf ihre Statik. Auch 13 Helfer der Rettungsorganisation @fire Internationaler Katastrophenschutz kehrten am Montag nach Deutschland zurück.

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