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Nach Elfer für FC Bayern: DFB bezieht Stellung zur Entscheidung

Drees: Elfmeter "nicht korrekt"

Chef der DFB-Videoschiedsrichter gibt ein Statement zur Elfmeter-Entscheidung ab

Dr. Jochen Drees
Chef der Videoschiedsrichter, Dr. Jochen Drees
Imago Sportfotodienst

DFB meldet sich zu Wort

Die Elfmeter-Entscheidung im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München spaltet die Nation . Die Bayern zogen am Ende mit einem 3:2-Erfolg schmeichelhaft ins Endspiel ein . Aber auch noch Stunden nach Abpfiff sind die Meinungen grundverschieden. Jetzt hat sich der DFB zu Wort gemeldet.

Drees kritisiert Kommunikation

Dr. Jochen Drees, fachlicher Projektleiter für den Bereich Video-Assistent beim DFB, bezieht Stellung zu der Entscheidung. Im Falle des Pokalsspiels hätte "es unbedingt zu einem On-Field-Review kommen" müssen, "damit der Schiedsrichter auf der Grundlage der Videobilder in der Review-Area diese Beurteilung eigenständig vornehmen und anschließend eine Entscheidung treffen kann." Da dies nicht der Fall war, findet Drees, dass die "die Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter und dem Video-Assistenten nicht gut abgelaufen" sei.

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Elfmeter "nicht korrekt"

Ganz festlegen, ob es ein strafwürdiges Foul war, wollte sich Drees nicht. "Einerseits gibt es Aspekte, die auf fachlicher Ebene gegen einen Strafstoß sprechen. Andererseits gibt es allerdings auch einen Aspekt, der für einen strafstoßwürdiges Vergehen spricht", so Drees, der aber auch sagt: "Aus schiedsrichterfachlicher Sicht halten wir die Strafstoßentscheidung für nicht korrekt."

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Pikantes Detail

Wie die 'Bild' erfahren haben will, soll Schiedsrichter Daniel Siebert wegen eines vermeintlichen Treffers am Fuß von Coman gepfiffen haben und nicht wegen des Schubsers. Folglich hätte der Videoassistent den Unparteischen definitiv in die Review-Area schicken müssen.