Nach Drohung: Lufthansa-Maschine muss in New York landen

15. Dezember 2016 - 11:35 Uhr

Nach einer telefonischen Bombendrohung ist eine Passagiermaschine der Lufthansa vom texanischen Houston nach Frankfurt zur Landung nach New York umgeleitet worden. Das Flugzeug sei sicherheitshalber auf dem Flughafen John F. Kennedy gelandet, teilten die Lufthansa und die zuständigen Flughafenbehörden per 'Twitter' mit.

Die mehr als 500 Passagiere und die Besatzung wurden versorgt, der Airbus A 380 werde weiter intensiv untersucht, erklärte die Lufthansa in Frankfurt am Main. Andere Flugzeuge seien nicht betroffen. Passagiere und Crew hätten das Flugzeug sicher und unverletzt verlassen. Nach der Landung seien sie in Hotels untergebracht und versorgt worden, berichtete das Unternehmen weiter. Sie würden nun auf Flüge anderer Fluglinien umgebucht.

Es habe sich um eine Sicherheitslandung, nicht aber um eine Notlandung gehandelt, betonte ein Sprecher der Lufthansa. Nach der Untersuchung soll der A 380 nach Frankfurt weiterfliegen - allerdings ohne Passagiere an Bord. Dies werde wahrscheinlich im Laufe des Tages geschehen.