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Nach der Hitze: Tornadogefahr im Land

08. August 2013 - 14:19 Uhr

Heftiger Hagel in Sachsen zerstört Dächer

Der Sommer hat uns schwitzen lassen. Bei Temperaturen um die 35 Grad sehnten wir uns nach einer Abkühlung. Und die kommt jetzt auch, allerdings heftiger als gewünscht. Schwere Gewitter mit Hagelkörnern der Größe über fünf Zentimeter, heftigen Böen und viel Regen ziehen derzeit über Deutschland hinweg. Eventuell müssen wir auch mit Tornados rechnen, die heute vom Südwesten bis in den Berliner Raum drohen.

Nach der Hitze: Tornadogefahr im Land
Ein Sonnenschirm ist von starken Sturmböen in der Innenstadt von Frankfurt am Main auf ein geparktes Auto gestoßen worden.
© dpa, Kai-Uwe Wärner

Ein Unwetter hat das Rhein-Main-Gebiet bereits ordentlich unter Wasser gesetzt. Innerhalb weniger Minuten registrierten Polizei und Feuerwehr Dutzende Notrufe. "Wir haben jede Menge Anrufe in jeglicher Hinsicht, da geht es um umgestürzte Bäume, Bauzäune oder abgerissene Äste", sagte ein Polizeisprecher. Am Frankfurter Flughafen musste der Betrieb wegen des starken Sturms immer wieder unterbrochen werden.

Im Kreis Zwickau in Sachsen hat ein heftiger Hagelschauer Schäden an zahlreichen Dächern und Autos angerichtet. Ein Mensch habe durch große Hagelkörner eine Platzwunde erlitten. Heftiger Wind entwurzelte zudem Bäume, wie der Sprecher sagte. Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg wurde wegen schwerer Unwetterschäden in Brandenburg gesperrt. Zehntausende Reisende waren nach Bahnangaben betroffen. Sie waren eineinhalb bis zwei Stunden länger unterwegs, weil die Fernzüge über Stendal und Magdeburg fahren mussten.

Auch am Mittwoch drohen Unwetter

Am Mittwoch ist es nach Südosten hin längere Zeit heiter. Erst später sind dort erneut vereinzelt kräftige Hitzegewitter möglich. Sonst wird es zeitweise stark bewölkt sein und vom Südwesten her drohen uns schauerartige, mitunter kräftige Regenfälle mit Unwettergefahr. Höchsttemperatur liegt mit 19 Grad am Niederrhein bis sehr schwüle 34 Grad im Passauer Land.

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