Nach dem Tod von George Floyd in den USA

So lehnt sich die Welt gegen Rassismus auf

03. Juni 2020 - 13:21 Uhr

Demos in London, Amsterdam und Paris

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis gibt es auf der ganzen Welt Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Trotz des Coronavirus kommen die Menschen auf der Straße zusammen, um sich mit den Demonstrationen in den USA zu solidarisieren. Beispielsweise in Paris, Amsterdam und London gab es große Protestveranstaltungen – nicht immer unter Einhaltung der Hygieneregeln. Im Video zeigen wir die starken Bilder von den Demos.

Protest auch auf Social Media

Auch online rollte eine Welle des Protests durch die sozialen Medien. Wer am Dienstag beispielsweise auf Instagram unterwegs war, sah fast ausschließlich komplett schwarze Bilder – unter dem Hashtag #blackouttuesday sollte so der Alltag unterbrochen und auf Rassismus in den USA und weltweit aufmerksam gemacht werden. Auch viele Prominente beteiligten sich an der Aktion. Zuvor hatten bereits einige Profifußballer in der Bundesliga klare Kante gezeigt und sich beispielsweise hingekniet.

#blacklivesmatter Demos in Deutschland geplant

Auch in Deutschland sind bereits einige Menschen aus Protest auf die Straße gegangen. Am Wochenende sind unter dem Motto #blacklivesmatter hierzulande weitere Veranstaltungen geplant – beispielsweise in Berlin, Köln, Hamburg und Frankfurt.