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Nach dem Tod von Diego Maradona: Stadion in Neapel und Straße in Argentinien tragen nun seinen Namen

Widmung zu Maradonas Ehren

Stadion und Straße tragen nun seinen Namen

29.11.2020, Italien, Neapel: Fans gedenken am Stadion San Paolo der Fußball-Legende Maradona mit Schals und einem Transparent. Maradona starb am 25.11.2020 im Alter von 60 Jahren nördlich von Buenos Aires. Foto: Alessandro Garofalo/LaPresse via ZUMA
Das frühere Stadio San Paolo trägt jetzt Maradonas Namen
zeus lix exa, dpa, Alessandro Garofalo

Der SSC Neapel spielt nun im „Stadio Diego Armando Maradona“

Dem am 25. November verstorbenen Fußball-Idol Diego Armando Maradona soll in seiner argentinischen Heimat und in Neapel eine große Ehre zuteilwerden. Um der argentinischen Fußball-Legende ewige Dankbarkeit zu verleihen, werden dort nun Straßen und ein Stadion nach dem Weltmeister von 1986 benannt.

Neapels Bürgermeister hielt sein Wort

Der Serie-A-Club SSC Neapel, mit dem Maradona 1987 die erste Meisterschaft und den Pokal gewann, läuft künftig nicht mehr im „Stadion San Paolo“ auf, sondern trägt seine Spiele im „Stadio Diego Armando Maradona“ aus. Das gab die süditalienische Stadt am Freitagabend bekannt. Bürgermeister Luigi de Magistris hatte die Umbenennung des Stadions nur wenige Stunden nach dem Tod Neapels früherer Nummer 10 ins Gespräch gebracht. "Niemand außer ihm hat es geschafft, sich mit Körper und Seele in so einer Art mit Neapel zu identifizieren", sagte de Magistris.

So trauert Neapel um Maradona

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Auch in Maradonas Heimatland Argentinien will man dem Nationalheld mit einer Widmung ewigen Dank erweisen. Die Mehrheit der Parlamentarier unterstützt die Idee von Präsident Alberto Fernandez, in der Hauptstadt Buenos Aires eine Straße nach dem Weltmeister von 1986 zu benennen. Die Straße führt zum Stadion der Argentinos Juniors. Dort hatte Maradona seine glanzvolle Karriere im Alter von 15 Jahren begonnen. Das Stadion trägt bereits seinen Namen.

"Nichts kommt der Freude und dem Glück gleich, die Maradona Argentinien gegeben hat", sagte Parlamentsmitglied Claudio Morresi, der Initiator der Initiative, "wir glauben, dass all diese Vorhaben wichtig sind, diese Erinnerungen am Leben zu halten, für jetzt und ewig."

sid/RTL.de

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