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Mini-Hund mit riesigem Kämpferherz

Nach Bären-Attacke: Tapferer Chihuahua rettet Besitzerin das Leben

Hündin Bear rettete ihre Besitzerin Melinda Lebarron, als ein Schwarzbär sie attackierte.
Hündin Bear rettete ihre Besitzerin Melinda Lebarron, als ein Schwarzbär sie attackierte.
© Gofundme

02. Januar 2019 - 17:07 Uhr

Angriff in Pennsylvania

Der Schutzengel von Melinda Lebarron aus Lycoming County im US-Bundesstaat Pennsylvania hat schwarz-weißes Fell und vier Pfoten: Als die mehrfache Mutter von einem Schwarzbären attackiert wurde, schlug ihr kleiner Chihuahua-Mix das Tier mutig in die Flucht und rettete ihr so das Leben. Beide wurden allerdings schwer verletzt.

Hündin "Bear" stellte sich dem echten Bären mutig entgegen

Melinda Lebarron und ihre Hündin, die ironischerweise selbst auf den Namen "Bear" (zu Deutsch: Bär) hört, hielten sich draußen vor dem Haus der Familie auf, als Lebarron aus dem Nichts von einem Schwarzbären angegriffen wurde. Die Amerikanerin wurde von dem Tier gepackt und rund 80 Meter weit mitgeschleift, wie die "Daily Mail" berichtet. Doch ihre tapfere Hündin kam ihr zur Hilfe: Der Chihuahua-Mix wollte sein Frauchen um jeden Preis beschützen und stürzte sich mutig auf den Bären. Dieser trat wenig später den Rückzug an.

Sowohl Melinda Lebarron als auch ihre Hündin wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Die Frau hat zahlreiche Knochenbrüche und liegt im Krankenhaus, ist aber ansprechbar. Bear wird in einer Tierklinik behandelt. Sie hat ein gebrochenes Brustbein und mehrere Wunden, außerdem wurde ihre Lunge verletzt, wie Lebarrons Schwiegertochter Cheyenne der "Daily Mail" sagte.

Schwarzbären sind in dem Gebiet weit verbreitet

Laut Melinda Lebarron ist ihre Hündin der Grund, warum sie die Attacke überleben konnte. Bear sei dem Bären hinterhergejagt, um sie zu beschützen. Der kleine Chihuahua-Mix selbst hat bei dem Vorfall eine Menge Blut verloren, ist aber auf dem Weg der Besserung. Laut ihrem Tierarzt kann sie mittlerweile schon wieder aufrecht sitzen. Wie genau die mutige kleine Hündin den Bären letztlich vertreiben konnte, ist noch nicht bekannt.

Die schwer verletzte Frau schaffte es mit letzter Kraft zurück ins Haus und bat einen Nachbarn um Hilfe. Mit einem Rettungswagen wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit wird geprüft, wie es zu der Attacke kommen konnte, berichtet Jagdaufseher Chris Krebs. Es wurde eine Bärenfalle aufgestellt, um den Bären zu fangen. "Schwarzbären sind in dem Gebiet sehr weit verbreitet", so Krebs. Normalerweise greifen sie Menschen aber nicht ohne Grund an.

Behandlungen sollen mithilfe von "GoFundMe"-Seiten finanziert werden

Familie von Melinda Lebarron
Die Familie von Melinda Lebarron hat "GoFundMe"-Seiten eingerichtet, um die medizinische Behandlung der beiden zu finanzieren.
© Gofundme

Die Familie von Melinda Lebarron hat für sie und die verletzte Hündin nun "GoFundMe"-Spendenseiten eingerichtet, um die medizinischen Behandlungen für beide finanzieren zu können. Und die Welle der Hilfsbereitschaft ist groß: Zahlreiche Menschen nehmen Anteil, die Spendenziele wurden mittlerweile schon erreicht.

"Wir möchten uns bei allen bedanken, die für Melinda und Bear gespendet und gebetet haben! Beide sind stabil, haben aber noch einen langen Weg der Erholung vor sich. Wir können nicht glauben, wie viel Liebe und Unterstützung wir bekommen und sind dafür sehr dankbar", schreibt die Familie auf "GoFundMe".

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