Nach Anschlag in Somalia: 'Ärzte ohne Grenzen' verlegen Mitarbeiter

13. Februar 2016 - 23:54 Uhr

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verlegt nach der Erschießung von zwei Mitarbeitern in der somalischen Hauptstadt Mogadischu Hilfskräfte an andere Standorte. Nähere Angaben zu den Sicherheitsmaßnahmen wollte die Organisation nicht machen. Man werde trotz des "schockierenden und tief traurigen" Vorfalls die humanitäre Arbeit in Somalias Hauptstadt und anderen Teilen des Landes fortsetzen, hieß es in einer Stellungnahme.

Ein bewaffneter Mann hatte auf dem Gelände der Hilfsorganisation in der somalischen Hauptstadt Philippe Havet (53) aus Belgien und Andrias Karel Keiluhu (44) aus Indonesien erschossen. Der Täter, einer der Sicherheitsmänner der Organisation, wurde von der Polizei festgenommen. Das Motiv der Tat blieb zunächst unklar. Die beiden Opfer waren jeweils mehr als zehn Jahre in zahlreichen Krisengebieten der Welt für Ärzte ohne Grenzen im Einsatz.