Nach Alkohol-Geständnis von Brad Pitt: So sehr litten seine Kinder

Brad Pitt gibt das ehrlichste Interview seines Lebens

Brad Pitt hat das wohl ehrlichste Interview seiner Karriere gegeben. Der Schauspieler redet über die Trennung von Angelina Jolie, sein Alkoholproblem und wie sehr seine Kinder darunter leiden mussten.

Brad Pitt auf allen Kanälen

Nach monatelangem Schweigen meldete sich Pitt mit einem Dreifach-Cover und Exklusiv-Interview in der 'GQ' zurück. Und obendrein hatte die aktuelle 'US Weekly' Pitt ebenfalls auf dem Titelblatt, und zwar zusammen mit der reißerischen Schlagzeile 'What Really Happened On The Plane'. Schon am frühen Morgen war also klar: Brad Pitt gibt's heute auf allen Kanälen...

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Ein Ruck ging durch Hollywood

So war es dann auch. Obwohl sich die 'Us Weekly'-Story ziemlich schnell als heiße Luft entpuppte. Denn die vom Magazin versprochenen "brand new details" waren alle längst bekannt. Diese lauteten nämlich in Kurzfassung: Pitt hatte auf dem Flug getrunken, Angie wurde sauer, Maddox ging dazwischen, Pitt flippte aus und Angie zog den Schlussstrich. Oder anders gesagt: Gossip-Schnee von vorvorgestern.

Doch dann kam das ganz große Gossip-Glück. Denn die 'GQ' stellte das erste, ausführliche "post break up"-Interview mit Brad Pitt online. Zusammen mit jeder Menge neuen "artsy fartsy" Fotos des Schauspielers. Und schwupps, schon ging ein Ruck durch Hollywood: Juchuh! Brad is back und er redet sogar... Und wenn Brad Pitt redet, dann haben grundsätzlich jede Menge Leute eine Meinung dazu. Und die war heute in den meisten Fällen extrem positiv!

"Ja, ich habe zu viel getrunken"

Dec. 15, 2014 - Hollywood, California, U.S. - Brad PItt, Maddox Jolie-Pitt, Shiloh Jolie-Pitt, Pax Jolie-Pitt arrives for the premiere of the film Unbroken at the Dolby theater. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAo05DEC 15 2014 Hollywood Californi
Brad Pitt mit seinen Kindern Pax, Shiloh und Maddox
imago stock&people, imago/ZUMA Press

Ja, es ist eigentlich schon ein wenig erstaunlich. Immerhin hat Brad ja zugegeben, dass die anfänglichen Gerüchte, er würde zu viel trinken, voll und ganz der Wahrheit entsprechen. Eine Tatsache, die "Team Pitt", als Angelina Jolie im Herbst die Scheidung einreichte, noch vehement bestritten hatte. Damals hieß es nämlich, Jolie würde diese Gerüchte nur streuen, um die Situation zu manipulieren und somit bei der Scheidung ihren Willen zu bekommen. Doch plötzlich weht ein ganz anderer Wind.

Zum ersten Mal sagt Pitt ganz deutlich: "Ja, ich habe zu viel getrunken! Es ist zu einem Problem geworden.“ So viel sogar, dass kein Tag ohne Alkohol verging und er sich in der GQ als "professioneller" Trinker bezeichnet. Darüber hinaus sagt Brad Pitt noch jede Menge anderer Sachen, die ihn nicht gerade zum 'Father of the Year' machen. Zum Beispiel, dass er seine Kinder in der Vergangenheit nach der 'Daddy knows best'-Methode erzogen hat, anstatt sich wirklich mit ihnen auseinanderzusetzen. Er gesteht auch, dass er oft kein Ohr für seine Kinder hatte. Besonders immer dann, wenn er mit seiner Arbeit beschäftigt war: "Die Arbeit hat mich total eingenommen. Kinder sind so feinfühlig, sie saugen alls auf. Sie brauchen jemanden, der ihnen die Hand hält und Dinge erklärt. Man muss ihnen zuhören. Wenn ich im Arbeits-Modus war, höre ich nichts. Ich will besser sein als das."

Außerdem, so Pitt, sei er ein "Meister im Abschotten" gewesen. Denn selbst für Menschen, die er liebt, war er meistens nicht zugänglich gewesen.

Die Damenwelt ist hin und weg

Okay... zusammengefasst war er also ein Ehemann, der ständig zu tief ins Glas schaute und beim Thema Kindererziehung gerne mal die Schotten dicht machte. Ehrliche Worte. Doch was sagen seine weiblichen Fans zu diesem Seelenstriptease? Nun, wäre es der eigene "Hubby" würde zu Hause vermutlich der Haussegen schief hängen. Aber die Rede ist nun mal von Brad Pitt. Und deshalb ist irgendwie alles gut.

Denn anstatt sein Verhalten zu hinterfragen, ist die Damenwelt ganz hin und weg von der Selbstreflexion des Schauspielers. Ein Blick auf die vielen Kommentare im Netz macht schnell klar: Pitt darf sein Prädikat "Traummann" behalten.

Fest steht also: Brad Pitt's verbales Comeback war ein voller Erfolg. Mission "Image Rescue" accomplished!

Jessica Mazur