Nach 1:3 gegen Mannheim: 1860 München hadert wegen Elfer

Fußbälle liegen in einem Tor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Fußbälle liegen in einem Tor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

01. Dezember 2021 - 12:01 Uhr

München (dpa/lby) - Nach der verpassten Chance des TSV 1860 München auf die schnelle Rückkehr ins Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga mühte Trainer Michael Köllner den Blick auf die nächste schwere Prüfung. "Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns bis Samstag gut erholen und gegen Magdeburg alles dafür tun, dass wir die Punkte holen. Wir brauchen jetzt eine Reaktion", sagte der Coach nach dem 1:3 am Dienstagabend gegen Waldhof Mannheim.

Waldhof rückte auf Rang zwei vor und bis auf vier Zähler an Spitzenreiter Magdeburg (34 Zähler) heran. 1860 belegt mit 23 Punkten Platz neun. Grund für die Niederlage der "Löwen" gegen Mannheim war neben der enttäuschenden ersten Hälfte ein verschossener Strafstoß nach der Pause. "In der ersten Halbzeit waren wir nicht auf dem Platz. Das war unsere schlechteste Leistung in der Saison - sicherlich begünstigt durch den Wind", sagte Köllner.

Schlüsselszene im weiteren Verlauf war dann der durch Keanu Staude verschossene Handelfmeter. "Leider hat uns beim Elfmeter die Kaltschnäuzigkeit gefehlt, um so ein Geschenk anzunehmen", sagte Köllner.

Sorgen bereitet derzeit die 1860-Defensive, die in den vergangenen vier Spielen zehnmal überwunden wurde. "Das muss man differenzieren. Es ist nicht alles scheiße, was wir machen", sagte Innenverteidiger Stephan Salger. "Gegen Havelse haben wir zum Beispiel zwei Standardgegentore bekommen. Die ganze Mannschaft steht mit in der Verantwortung, da sind nicht nur die beiden Innenverteidiger die Deppen. So einfach ist das nicht!"

© dpa-infocom, dpa:211201-99-212726/3

Quelle: DPA