Nach 0:6-Debakel in Augsburg

Hitzlsperger knöpft sich Stuttgart-Versager vor

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24. April 2019 - 16:10 Uhr

VfB-Seggl müssen bei Hitzlsperger antanzen

Stuttgarts Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hat es sich nicht nehmen lassen, seine VfB-'Seggl' (schwäbisch für Deppen, die Red.) nach dem 0:6 in Augsburg zur Rede zu stellen. "Es war mir ein Bedürfnis ihnen zu sagen, dass das ganz, ganz schwach war. Die Jungs sollten mir schon mal erklären, wie es dazu kommen konnte", sagte der 37-Jährige. Noch am Abend nach der Pleite hatte Hitzlsperger Trainer Markus Weinzierl gefeuert.

Willig soll Programm werden

Der bisherige U19-Coach Nico Willig soll den VfB vor dem dritten Abstieg der Clubgeschichte bewahren. "Er kennt den Verein, er kennt die Leute, er braucht keine Eingewöhnungszeit", ist Hitzlsperger von dem 38-Jährigen überzeugt. Der Nachname des Interimtrainers soll bei den zuletzt so schlaffen Stuttgartern Programm werden. Willig könne den verunsicherten Profis "genau das geben, was sie jetzt brauchen", so Hitzlsperger.

Die Unerfahrenheit Willigs sieht der Meister von 2007 nicht als Risiko im Abstiegskampf. "Wir haben nie eine Garantie, auch nicht bei einem, der den Abstieg schon drei Mal verhindert hat." Das Engagement des Trainers laufe nur bis zum Saisonende, betonte Hitzlsperger.