22. Mai 2019 - 13:13 Uhr

Die Brutsaison für Störche hat begonnen. Rund 30 Storchenpaare brüten derzeit in Hamburg, wie der Naturschutzbund Hamburg (Nabu) am Mittwoch mitteilte. Das sei ein guter Start in die Saison. Wie viel Nachwuchs es in diesem Jahr aber tatsächlich geben wird, bleibe abzuwarten. Denn es komme immer wieder vor, dass sich Störche in zurückgelassenen Anglerschnüren verheddern und sterben, sagte der Storchenexperte des Nabu, Jürgen Pelch. Um die Vögel zu schützen, sollten Angler demnach keine Schnüre in der Natur zurücklassen. Im vergangenen Jahr hatten laut Nabu 23 Storchenpaare insgesamt 59 Jungtiere in der Hansestadt aufgezogen.

Der erste Weißstorch kam im Februar aus seinem Winterquartier zurück, die letzten Tiere trafen Mitte April ein, hieß es. Gebrütet werde unter anderem am Kirchwerder Hausdeich, nahe der Feuerwehrstation Kraul und zum ersten Mal seit Jahrzehnten auch wieder am Billwerder Deich.

Quelle: DPA