Nabu: Immer mehr Weißstorchpaare in Niedersachsen und Bremen

Storch "Fridolin" (l) und seine Partnerin "Mai" klappern zusammen mit ihren Schnäbeln. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
Storch "Fridolin" (l) und seine Partnerin "Mai" klappern zusammen mit ihren Schnäbeln. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
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13. Oktober 2021 - 16:30 Uhr

Hannover (dpa/lni) - Die Anzahl der Weißstorchpaare in Niedersachsen und Bremen hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20 Prozent erhöht. Der am Mittwoch veröffentlichten Jahresbilanz des Naturschutzbundes (Nabu) zufolge ließen sich dort mehr als 1500 Weißstorchpaare nieder und brachten gut 2300 Jungstörche zum Ausfliegen (Vorjahr: rund 1300 Paare, knapp 2300 flügge Jungen). Es sei "der höchste Storchenbestand in Niedersachsen seit über 70 Jahren", erklärte Hans-Jürgen Behrmann vom Nabu.

Die größten Zuwächse von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichneten dabei die Landkreise Aurich, Leer, Northeim und Osnabrück. Niedersachsen zählt den Angaben nach mit Baden-Württemberg zu den Bundesländern mit den meisten Paaren.

Einer der Gründe für den Zuwachs ist, dass immer mehr Störche für die Überwinterung bereits in Spanien oder auch in Deutschland bleiben und dann früher und in größerer Anzahl zurückkehren. Die Aussichten stehen laut Nabu gut, dass die Population in den nächsten Jahren weiter ansteigt. Eins sei für das Wohlbefinden der Zugvögel und deren Nachwuchs dabei besonders wichtig: Ausreichend Feuchtgrünland mit entsprechenden Biotopen zu erhalten und neu zu schaffen. Störche leben in offenen Landschaften wie Wiesen und Weiden und besiedeln weite Teile Europas.

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Quelle: DPA