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Mysteriöser Tod in Luxusvilla: War es wirklich Selbstmord oder wurde Rebecca Z. ermordet?

Sohn (6) und Lebensgefährtin (32) sterben kurz hintereinander

Was geschah wirklich im Juli 2011 in der Luxusvilla des kalifornischen Multimillionärs Jonah Shacknai? Sein Sohn und seine Lebensgefährtin starben kurz hintereinander unter mysteriösen Umständen. Die Ermittler waren damals überzeugt: Der sechsjährige Max starb durch einen Unfall und die 32 Jahre alte Rebecca Z. erhängte sich selbst, weil sie sich für den Tod des Jungen verantwortlich fühlte. Doch ganz so einfach ist es nicht. Der Fall wird nun vor Gericht neu aufgerollt – hat der Bruder des Millionärs etwas damit zu tun?

Bruder des Millionärs fand Rebeccas Leiche

Die Tragödie begann an einem Nachmittag, als Rebecca alleine mit Max zuhause war. Sie sollte auf das Kind aufpassen, aber plötzlich lag der Junge schwer verletzt am Fuß der Treppe, neben ihm ein zerschmetterter Kronleuchter. Der Junge kam sofort ins Krankenhaus, doch die Ärzte können nichts mehr für ihn tun. Sein Vater wachte Tag und Nacht an seinem Sterbebett, doch dann erhielt er einen Anruf seines Bruders.

Adam Shacknai war direkt nach dem Unfall seines Neffen zu seinem Bruder gekommen, um ihn so gut es ging zu unterstützen. Er schlief im Gästehaus. Als er dann morgens hinüber in die Villa lief, fand er Rebecca. Die Frau baumelte nackt vom Balkon im zweiten Stock. Die Polizei verhörte Adam, kam aber zu dem Schluss, dass die Frau sich selbst erhängt hatte, nachdem sie erfuhr, dass Max sterben würde.

Rebecca hing vom Balkon – gefesselt und geknebelt

Die Familie der jungen Frau kämpfte jahrelang dafür, dass der Fall neu aufgerollt wird. Sie sind überzeugt, dass Rebecca ermordet wurde. In dem Fall gibt es tatsächlich einige Ungereimtheiten. Zum Beispiel war Rebecca an Händen und Füßen gefesselt und geknebelt. Wie hätte sie es so schaffen sollen, sich selbst vom Balkon zu stürzen. Am Tatort gab es außerdem Hinweise auf Hexenkult und jemand hatte mit Farbe "Sie hat ihn gerettet, kannst du auch sie retten?" an die Schlafzimmertür geschrieben.

War vielleicht auch der Sturz des Sechsjährigen kein Unfall? Ob Adam Shacknai wirklich für Rebeccas Tod verantwortlich ist, ob die Frau sich das Leben genommen hat oder ob möglicherweise noch eine ganz andere Person in den Fall verstrickt ist, muss nun vor Gericht geklärt werden.

Hier finden Sie Hilfe in schwierigen Situationen

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über Ihre Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Hier (Link zu frnd.de) finden Sie eine Übersicht über Hilfsangebote.

Wenn Sie schnell Hilfe brauchen, dann finden Sie unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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