Mysteriös: Frau vor 30 Jahren verschwunden - liegt ihre Leiche unter einer Straße in Bayern?

Bayern: 30 Jahre alter Fall sorgt für Kopfzerbrechen

Die 18 Jahre alte Heike verschwand vor 30 Jahren im bayerischen Landkreis Hof spurlos. Nun hat die Polizei einen schauderhaften Verdacht: Die Leiche der jungen Frau liegt unter einer Straße. Ihr Vater soll sie dort vergraben haben.

Die Ermittler nutzen bei der Suche modernste Messtechnik

Im Jahr 1986 ist die damals 18-jährige Heike H. aus Bayern spurlos verschwunden. Sie sei abgehauen, behauptete ihr Vater damals. Die Polizei in Oberfranken glaubt das aber nicht mehr. Im vergangenen Jahr rollten die Ermittler den Fall wieder auf. Auf einen Verdacht hin, ließen die Ermittler den Boden unter der Staatsstraße 2195 im Landkreis Hof mit einem Messgerät absuchen.

Was die Ermittler dort fanden und wieso sie ihr Vater unter Verdacht steht, sehen Sie im Video.

Ermittlungen könnten noch Wochen andauern

Seit Jahren beschäftigt das Verschwinden von Heike H. die Polizei und Staatsanwaltschaft in Oberfranken, wie beide in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben. Zusammen mit Wissenschaftlern der Technischen Universität München und der Obersten Bayerischen Denkmalschutzbehörde sind sie nun einer Lösung des Falls näher gekommen.

Neben modernster Messtechnik haben die Ermittler auch eine eher ungewöhnliche Methode genutzt: Archäologiehund. Der speziell für den Geruch alter Menschenknochen ausgebildete Hund konnte zusammen mit seinem Führer im mehrmaligen Arbeitseinsatz schließlich die relevante Stelle auf wenige Meter eingrenzen.

​Es werde aber noch einige Wochen dauern, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

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