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MV Werften im Finanzausschuss: Keine Detailinformationen

MV-Werft Stralsund
Die Schiffbauhalle der MV-Werft in Stralsund. Foto: Jens Büttner/Archiv © deutsche presse agentur

Die millionenschweren Schiffbau-Vorhaben der MV Werften sind am Donnerstag Thema im Finanzausschuss des Landtags gewesen. Vertreter des Wirtschaftsministeriums und einer Unternehmensberatung sowie ein Schiffbausachverständiger äußerten sich zum Stand, wie der Ausschuss im Anschluss mitteilte. Details wurden nicht mitgeteilt. Am Donnerstag kommender Woche wolle sich der Ausschuss selbst ein Bild bei den MV Werften machen.

Hintergrund ist, dass für die Finanzierung des Baus zweier großer Kreuzfahrtschiffe wahrscheinlich Staatsbürgschaften zwischen 700 und 800 Millionen Euro nötig werden.

Die MV Werften GmbH mit ihren Standorten in Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund haben nach eigenen Angaben rund 2000 Mitarbeiter. Die Genting-Gruppe hatte die drei ehemaligen Nordic-Werften im Frühjahr 2016 für 240 Millionen Euro übernommen. Rund 1400 Menschen waren damals beschäftigt. Künftig sollen große Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Für das erste wurde im März mit dem symbolischen Zuschnitt der ersten Stahlplatte der offizielle Baustart gefeiert.


Quelle: DPA

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