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Muttertag 2022: Haben Sie schon von diesen 7 Fakten über den Ehrentag aller Mütter gehört?

Haben Sie das gewusst?

Am 8. Mai ist wieder Muttertag - 7 Fakten über den Ehrentag der Mamas

Ein rotes Herz mit der Aufschrift "Für meine liebe Mutter" liegt auf einem Bett aus rosa Gerberas
Am 8. Mai ist Muttertag.
ppl fpt mjh vfd cul, dpa, Patrick Pleul

Am 8.Mai 2022 ist wieder Muttertag! Rund um den Ehrentag gibt es einige teils interessante, teils kuriose Fakten. Wie alt war die jüngste Mutter der Welt? Und in welchem Land beschenkt die Mutter ihre Kinder am Muttertag? Die Antworten hierzu und mehr finden Sie in diesem Artikel.

Fakt #1: Der Muttertag beschert Floristen einen hohen Umsatz

Das mit Abstand beliebteste Geschenk zum Muttertag ist ein schöner Blumenstrauß. So macht der Klassiker unter den Geschenken rund 59 Prozent der Mitbringsel für deutsche Mütter an ihrem Ehrentag aus. Für Blumenhändler bedeutet dies nicht nur viel Arbeit, sondern vor allem hohe Umsätze. So erwirtschaften Floristen in der Woche vor dem Muttertag bis zu durchschnittlich 120 Millionen Euro.

Fakt #2: Beliebte Kosenamen für die Mutter

Mutti ist ein Kosename für Mutter.
Mutti ist immer noch ein beliebter Kosename für die eigene Mutter.
Getty Images, Xesai

Wie nennen Sie eigentlich Ihre Mutter? Für die Hälfte der Deutschen ist das ganz klar "Mama", während rund ein Drittel "Mutti" sagen. Der letztere Kosename ist vor allem noch im Osten Deutschlands beliebt.

Etwas weiter hinten landen die beiden Kosenamen „Mutter“ (neun Prozent) und „Mami“ (fünf Prozent).

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Fakt #3: Brave Söhne am Muttertag

In Deutschland schenken 80 Prozent der Töchter und Söhne ihrer Mutter am Feiertag ein Geschenk. Dabei sind Männer im Durchschnitt großzügiger als Frauen: Gut ein Drittel von ihnen greift zum Muttertag für die Mama tiefer in die Tasche, als für die Partnerin am Valentinstag .

Fakt #4: Weniger Geschenke am Vatertag

Die Ausgaben am Muttertag belaufen sich auf über 850 Millionen Euro in Deutschland. Am Vatertag hingegen zeigen sich die Deutschen sparsamer mit 700 Millionen Euro. Nur 40 Prozent beschenken ihre Väter. Die Geschichte vom Ehrentag des Mannes ist hingegen schon 4.000 Jahre alt. Archäologen fanden eine Glückwunschkarte eines babylonischen Kindes, das seinem Vater Gesundheit wünscht. Die Worte wurden in eine Lehmtafel geritzt.

Lese-Tipp: Die Geschichte des Muttertags – und wie er nach Deutschland kam

Fakt #5: Internationale Traditionen

Zum Muttertag wird viel im Haushalt geholfen.
Am Muttertag wird oft im Haushalt geholfen.
Damian Lugowski (Damian Lugowski (Photographer) - [None]

Während man im deutschsprachigen Raum der Mutter an diesem Tag so viel wie möglich im Haushalt hilft, lebt man in Serbien einen außergewöhnlichen Brauch. Die Mütter müssen für ihre Kinder Süßigkeiten kaufen und am Muttertag eine Verhandlung mit ihnen führen. Dabei binden die Kinder ihre Füße zusammen und sie bezahlt ihre Zöglinge mit Süßem, damit sie freikommt. In Mexiko singen die Kinder Lieder und in Großbritannien backen sie den sogenannten „Simnel Cake“ für die Mama.

Fakt #6: Die Nationalsozialisten missbrauchten den Muttertag für ihre Propaganda

Ursprünglich vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber beworben, missbrauchten die Nationalsozialisten den Muttertag bald für ihre eigenen Propaganda-Zwecke. Sie legten ein besonderes Augenmerk auf Mütter, da diese dem idealen Frauenbild entsprachen und den „arischen Nachwuchs“ förderten. Müttern mit besonders vielen Kindern wurden aufgrund ihrer besonderen „Gebärleistungen“ mit dem Mutterkreuz ausgezeichnet, das im Volksmund auch „Karnickelorden“ genannt wurde.

Fakt# 7: Zu Kommerziell? Anna Marie Jarvis wollte den Muttertag wieder abschaffen

Um ihre eigene Mutter zu ehren, strebte die US-Amerikanerin Anna Marie Jarvis ab 1907 an, den Muttertag als Feiertag einzuführen. Ihre Idee fand nicht nur in den USA viel Anklang, sondern inspirierte Länder weltweit, einen Tag zu Ehren der Mütter einzuführen. Mit zunehmendem Erfolg und der Kommerzialisierung des Muttertags, fand Anna Marie Jarvis die Idee aber gar nicht mehr so gut und versuchte sogar den „Mother’s Day“ gerichtlich zu untersagen. Ihr Antrag wurde jedoch abgewiesen.