Mutter bietet Kopfgeld für Kindergartenplatz

11. April 2011 - 11:33 Uhr

Krippenplatz gegen Cash

Viele Eltern in Deutschland suchen verzweifelt nach einem Krippenplatz für ihre Kleinen und greifen dafür mittlerweile schon zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Eine Mutter aus Leipzig hat jetzt im Internet 500 Euro Kopfgeld geboten, in der Hoffnung so einen Platz zu bekommen.

Und sie hat Erfolg: Auf die Annonce melden sich innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Eltern, die ihren Kindergarten-Platz abgeben wollen. Laut dem Jugendamt aber ein illegaler Handel: "Wenn ich einen Krippenplatz habe, per Vertrag, dann ist es ein Vertrag zwischen einer Institution und einer Familie, also ein privatrechtlicher Vertrag, der nicht übertragen werden kann. Ein Handel ist also nicht möglich", so Andrea Supplies.

Und auf den ist Monique Müller am Ende auch gar nicht mehr angewiesen: Nach den Medienberichten über ihre Idee vom Kita-Kopfgeld bietet die Arbeiterwohlfahrt der Familie einen Krippenplatz ab Mai an.