Katie und ihren vier Babys geht es gut!

Mutter bekommt Vierlinge - nach einer Hirntumor-OP in der Schwangerschaft

24. September 2020 - 18:12 Uhr

Mehrlingsschwangerschaft, Corona - und dann auch noch ein Hirntumor!

Was für eine Achterbahnfahrt: Mit 16 erfuhr Katie Sturm, dass sie unfruchtbar ist und niemals leibliche Kinder zur Welt bringen wird – und dann wird sie Anfang des Jahres auf natürliche Weise mit Vierlingen schwanger. Doch die Mehrlingsschwangerschaft während der Corona-Krise bleibt nicht die einzige Herausforderung für die junge Amerikanerin: Nach einem Krampfanfall wird bei ihr ein Hirntumor diagnostiziert, der noch während sie die vier Babys austrägt herausoperiert wird. Wie Katie und ihr Mann Chris diese schwierige Situation gemeistert haben, erzählen Sie im Video.

Die Geburt verlief gut

Als Katie auf der Arbeit zusammenbrach und später im Krankenhaus UT Southwestern in Dallas, Texas (USA) aufwachte, war sie gerade mal im dritten Monat schwanger. Die Diagnose Hirntumor stellte für die 27-Jährige und ihre vier ungeborenen Babys eine große Gefahr da. Deshalb wurde auch nicht lange gewartet. Im März wurde der Tumor entfernt. Die OP lief gut und die Vierlinge konnten 18 weitere Wochen im Leib der Mutter gedeihen, bevor sie in der 32. Woche per Kaiserschnitt auf die Welt kamen.

Da eine Vierlingsgeburt immer eine große Herausforderung ist, stand Katie ein Team aus 21 Ärzt*innen und Pflegekräften zur Verfügung. Doch zum Glück lief alles gut! Die vier Jungs, Austin, Daniel, Jacob und Hudson, wogen zwischen 3,5 und 4,3 Pfund und mussten zwischen vier und sieben Wochen auf der Frühchenstation verbringen, bevor sie mit Katie und Chris nach Hause durften. "Sie sind robuste, kleine Kämpfer", erzählt Katie in einem Bericht des Krankenhauses. "Sie haben viel durchgemacht, bevor sie überhaupt das Licht der Welt erblickt haben." Die inzwischen fünffache Mutter (das Ehepaar hat bereits einen dreijährigen Sohn) weiß, dass ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. "Aber meine Familie hat immer gesagt, dass Gott einem nichts gibt, womit man nicht umgehen kann – und daran glaube ich fest!"