Mutmaßlicher Kinderschänder erhängt sich

13. Februar 2016 - 23:32 Uhr

Mutmaßlicher Kinderschänder erhängt sich

Unmittelbar vor seinem Prozess hat sich ein mutmaßlicher Kinderschänder in Duisburg erhängt. Der Angeklagte, der ein siebenjähriges Mädchen fast 200 Mal sexuell missbraucht haben soll, war zum Prozess nicht im Duisburger Landgericht erschienen. Sein Verteidiger war ratlos.

Der Richter verhängte daraufhin einen Haftbefehl und schickte die Polizei zur Wohnung des 43-Jährigen. Wenig später meldeten die Beamten den Selbstmord des Beschuldigten.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Duisburger vorgeworfen, sich fünf Jahre lang an der kleinen Tochter von Freunden vergangen zu haben. Die Eltern hatten ihm das inzwischen zwölfjährige Mädchen häufig zum Aufpassen anvertraut.