Mutmaßliche Schleuser flüchten vor Bundespolizei

Ein Polizeibeamter hält eine Winkerkelle in den Händen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Polizeibeamter hält eine Winkerkelle in den Händen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
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29. November 2021 - 17:51 Uhr

Rosenheim/Oberaudorf (dpa/lby) - Mit rund 200 Stundenkilometern sollen zwei mutmaßliche Menschenschmuggler auf der Autobahn 93 bei Rosenheim vor der Bundespolizei geflüchtet sein. Als Grenzbeamte das Auto an der Rastanlage Inntal-Ost nahe der österreichischen Grenze kontrollieren wollten, habe dieses stark beschleunigt, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Erlaubt seien in dem Bereich nur 130 Stundenkilometer.

Als die Einsatzkräfte den Wagen bei Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) schließlich stoppten, fanden sie auf der Rückbank und im Kofferraum des Autos vier türkische Staatsangehörige ohne Aufenthaltsgenehmigung. Der 29 Jahre alte aserbaidschanische Fahrer und sein 32-jähriger Landsmann auf dem Beifahrersitz sind den Angaben zufolge nun in Untersuchungshaft. Die vier türkischen Migranten im Alter zwischen 21 und 29 Jahren seien in eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge gebracht worden, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-190435/2

Quelle: DPA