Muslime feiern Ende des Fastenmonats Ramadan

12. Februar 2016 - 9:24 Uhr

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan hat für Muslime weltweit das dreitägige Fest Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens) begonnen. Nach dem Opferfest sind das die wichtigsten Feiertage für rund 1,5 Milliarden Muslime. 30 Tage lang hatten die Fastenden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken oder geraucht. Die Fastenzeit soll den Glauben und die Selbstdisziplin stärken.

Mit Morgengebeten und dem ersten Frühstück seit Wochen haben Gläubige das Fest eingeleitet. In Istanbul herrschte festliche Ruhe, bevor Familien traditionell mit Geschenken zu Besuchen bei Verwandten aufbrachen. Staatspräsident Abdullah Gül rief zu Versöhnung über politische Gräben hinweg auf, um die Türkei auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union voranzubringen.