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Müssen viele Jugendliche bald ohne WhatsApp auskommen?

Die Nutzungsbedingungen für WhatsApp können sich bald ändern.
Die Nutzungsbedingungen für WhatsApp können sich bald ändern. Die neue EU-Datenschutzverordnung tritt im Mai 2018 in Kraft. 01:13

Zu jung für den Messenger

Der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp ist aus der täglichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Besonders junge Menschen benutzen den Messenger gerne und häufig. Doch WhatsApp könnte bald das Mindestalter für seine Nutzer anheben: von 13 auf 16 Jahre.

Neue Datenschutzverordnung in der EU

WhatsApp hat rund 1,5 Milliarden Nutzer weltweit. In Deutschland ist die App besonders bei den 14 bis 19-Jährigen Nutzern beliebt. Doch das könnte sich bald ändern. Am 25. Mai tritt in allen 28 EU-Staaten die neue Datenschutzverordnung in Kraft. Und die sieht vor, dass die Daten von Nutzern nur dann weitergeben werden dürfen, wenn diese mindestens 16 Jahre alt sind. Eine Bestimmung, an die sich auch WhatsApp halten müsste.

Gibt es zukünftig eine Altersprüfung?

Unklar ist, wie das Alter von Nutzern festgestellt werden kann. Denn eine Altersprüfung gibt es auch jetzt noch nicht. Möglich wäre, dass eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt werden muss. Doch diese Option hält Rechtsanwalt Christian Solmecke für unwahrscheinlich. Er vermutet, das wäre dem Konzern zu kompliziert.

Seit 2014 gehört die App zu Facebook. WhatsApp verdient mit der Auswertung und Weitergabe von Nutzer-Daten Geld. Was nächsten Monat mit den Konten der zu jungen Nutzer passieren wird, ist noch unklar.

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