München: Mann verbrennt zwei Katzenbabys – eines überlebt

© Beyer/Tierrettung München

6. August 2018 - 16:38 Uhr

Zwei Tierbabys sterben in den Flammen

Bei einem Wiesenbrand bei München sind zwei Katzenbabys ums Leben gekommen. Eines hat die Flammenhölle schwer verletzt überlebt. Unfassbar: Offenbar war der Brand vorsätzlich gelegt worden – um die Tiere zu töten.

Beamte fanden Katzen im Holzstapel

Die Gräueltat ereignete sich am Samstagmittag in Hochbrück bei München. Polizisten wurden zur Wiese an der Ingolstädter Landstraße gerufen. Es stand ein Wiesenstück von etwa 6 Quadratmetern in Brand. Auf dem Grundstück befand sich außerdem ein Holzstapel, der komplett abbrannte.

Dort machten die Beamten die grauenhafte Entdeckung: Sie fanden in den verbrannten Überresten zwei verkohlte Katzenbabys. Ein drittes Kätzchen überlebte den Brand schwerverletzt. Es wurde von der Tierrettung München erstversorgt. Die überlebende Katze wurde in die chirurgische Tierklinik München gebracht und dort weiter behandelt.

Polizei geht von vorsätzlicher Tat aus

Als tatverdächtig gilt ein 57-jähriger Tscheche. Er hat eine brennende Zigarette weggeworfen und so das Feuer auf der Wiese entzündet. Der Mann hatte das Feuer anschließend selbst gelöscht. Das Unglaubliche: Aufgrund der vorgefundenen Situation geht die Polizei davon aus, dass die Tat vorsätzlich begangen wurde - um die Katzen zu töten. Wie kann man nur so etwas tun?

Der 57-Jährige wurde angezeigt und nach entsprechenden polizeilichen Maßnahmen und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.