Streit in Mülheim an der Ruhr eskaliert

Massenschlägerei mit Holzlatten vor Dönerbude

05. April 2020 - 14:55 Uhr

15 bis 20 Menschen prügelten aufeinander ein

Vor einer Dönerbude in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) ist ein Streit so sehr eskaliert, dass am Ende mehrere Menschen mit Holzlatten bewaffnet aufeinander einprügelten. Die Polizei musste die Massenschlägerei auflösen. Insgesamt waren 15 bis 20 Personen beteiligt. Bilder vom Polizeieinsatz zeigen wir im Video.

Drei Verletzte bei Massenschlägerei in Mülheim

Was den Streit ausgelöst hatte, ist noch unklar. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen gerieten am Samstagabend "eine größere Anzahl von Personen" erst verbal aneinander, doch schnell wurde die Auseinandersetzung auch körperlich, erklärte eine Polizeisprecherin. Offenbar kam es zwischen dem Besitzer der Dönerbude , seinen Angestellten und einer Gruppe anderer Personen  zum Streit.

"Der Bereich vor dem Imbiss war verwüstet", erklärte die Polizei in einer Pressemitteilung. "Stehtische, Flyer sowie diverse Kisten, die wegen der aktuellen Corona-Pandemie für den vorgeschriebenen Mindestabstand sorgen sollten, lagen auf dem Boden." Die Streithähne gingen mit Holzlatten und möglicherweise auch mit anderen Gegenständen aufeinander los. Drei Menschen wurden vor dem Döner-Imbiss leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und trennte die Beteiligten der Massenschlägerei voneinander. Festnahmen gab es laut der Polizeisprecherin nicht. Aber die Beamten nahmen die Personalien der Beteiligten auf. Gegen sie wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.