30 Jahre nach de Debüt seines Vaters

MSC is back: Mick Schumacher feiert sein Debüt in der Formel 1

Mick Schumacher
Mick Schumacher
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28. März 2021 - 20:47 Uhr

Kleine Brötchen backen

Er ist zurück – nach neun Jahren kehrt der Name Schumacher zurück in die Formel 1. 30 Jahre nach dem Debüt seines Vaters (damals im Jordan) in der Königsklasse spulte Mick seine ersten Kilometer ab. Und das Premieren-Wochenende in Bahrain verlief für den 22-Jährige vielversprechend. Ein kleiner Dreher im Rennen, ansonsten fehlerfrei. Und das Wichtigste: Schumacher hatte Teamkollege Nikita Mazepin jederzeit im Griff. Da kann man es verkraften, in einem unterlegenen Boliden erst einmal kleine Brötchen zu backen.

"Ich nehme viel Positives mit"

Eine Hauptrolle spielte er in seinem ersten Rennen wie erwartet nicht. Im Haas sammelte er am Ende des Feldes vor allem viel Erfahrung. "Ich bin happy, dass ich das Rennen zu Ende fahren konnte. Schwere Bedingungen, es war sehr windig. Es war recht schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten. Und es war extrem schwierig, die Temperatur der Reifen zu halten", sagte Schumacher bei Sky. "Ich habe viel gelernt und viel Spaß gehabt und freue mich aufs nächste Wochenende."

Am Ende belegte Schumacher den 16. Rang. Teamkollege Nikita Mazepin schied in der ersten Runde aus. "Ich nehme viel Positives mit, ich habe viel gelernt und Spaß gehabt. Ich freue mich schon auf das nächste Rennwochenende." Am 18. April steigt in Imola der Große Preis der Emilia-Romagna (live bei RTL).

Hamilton gegen zwei Generationen Schumacher

Für den einen oder anderen Piloten gab es in Bahrain ein Wiedersehen mit dem Namen Schumacher auf der Strecke. Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Kimi Räikkönen - dieses Weltmeister-Quartett sitzt auch heute im Cockpit. "Wenn ich so darüber nachdenke, ich das witzig", sagt der Debütant: "Dass diese Fahrer gegen zwei Generationen Schumacher antreten."

Nicht nur die einstigen Wegbegleiter des Vaters, auch zahlreiche weitere prominente Menschen wurden in Bahrain zum Neuling befragt. Und nicht wenige antworteten so, wie Toto Wolff es tat: "Am besten wäre, wir würden über Mick gar nicht sprechen", sagte der Mercedes-Motorsportchef bei Sky. Denn sehr viel, vielleicht zu viel prasselt momentan auf den Rookie ein.

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Mick ist mehr als der Name Schumacher

Und Schumacher? Trotz des Rummels zeigt er mehr als solide Leistungen. Denn Mick ist mehr als ein prominenter Name. Und wenn jemand zweifelt am Talent dieses berühmten Sohnes, dann wird sogar Kimi Räikkönen deutlich. "Mick", sagt der Finne, dem ja so oft so vieles egal ist, "ist sicher nicht nur wegen seines Nachnamens in der Formel 1."

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RTL.de/sid