Englischer Choreograph und Tänzer äußert Kritik

Motsi Mabuse wird vor der britischen „Let’s Dance“-Version fies beleidigt

6. August 2019 - 11:35 Uhr

Das geht zu weit!

Es ist ein Ritterschlag für Motsi Mabuse (38): Die Profi-Tänzerin wird Teil der Jury von "Strictly Come Dancing" – der britischen Version von "Let's Dance". Doch das findet scheinbar nicht jeder gut. Nun äußert ein Engländer Kritik. Wie der Sender darauf reagiert, ist im Video zu sehen.

„Sie ist ein niemand. Sie ist kein Promi"

Der britische Choreograph und Tänzer Louie Spence (50) behauptet in einem Interview mit der Boulevardzeitung "Daily Mail", dass Motsi Mabuse nur wegen ihrer Hautfarbe in die Jury berufen wurde. "Das soll für Vielfältigkeit stehen. Sie (die BBC, Anm. d. Red.) wollen eben alles abhaken - die Schwulen, die Lesben, die Schwarzen, die Asiaten", so der Brite. Das Schlimme an dieser Aussage ist, dass der 50-Jährige die Südafrikanerin gar nicht kennt. Daher lästert er zusätzlich: "Sie ist ein niemand. Sie ist kein Promi."

Motsi Mabuse freut sich auf ihren neuen Job

Bislang hat sich Motsi Mabuse nicht zu den Vorwürfen geäußert. Braucht sie aber auch nicht. Schließlich ist sie super happy, ab Herbst Teil der "Strictly Come Dancing"-Familie zu sein. "Ich habe so viel Respekt und Bewunderung vor den anderen drei Juroren und hoffe, meinen eigenen Glanz in die Show miteinbringen zu können. Ich kann es nicht abwarten, bis es losgeht", sagte sie bei der Verkündung ihres neuen Jobs.