"Jeden Moment genießen"

Motsi Mabuse: Tod ihres Bruders hat „Let’s Dance“-Jurorin verändert

"Let's Dance"-Jurorin Motsi Mabuse spricht offen auch über dunkle Zeiten ihres Lebens.
"Let's Dance"-Jurorin Motsi Mabuse spricht offen auch über dunkle Zeiten ihres Lebens.
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29. Mai 2021 - 11:08 Uhr

Ehemann Evgenij hat Motsi beigebracht, ihre weiche Seite zu zeigen

Als "Let's Dance"-Jurorin begeistert Motsi Mabuse nicht nur durch ihre Kompetenz und Empathie, sondern auch durch ihre immer ansteckend gute Laune. Privat kennt die 40-Jährige aber durchaus auch dunkle Phasen, in denen es ihr nicht so gut geht und sie zweifelt, wie sie jetzt im GALA-Interview (Heft 22/2021, ab 27. Mai im Handel) erzählt.

Als Motsi 11 war, nahm sich ihr Bruder das Leben

"Ich war immer der Meinung, ich muss mich totarbeiten, um Anerkennung zu erhalten", erinnert sich Motsi Mabuse im GALA-Interview. Das sei jetzt nicht mehr so. Heute gebe sie sich nicht mehr diesem Druck hin, sich beweisen zu wollen. Dabei spielt ihr Ehemann eine ganz entscheidende Rolle: "Erst durch ihn kann ich Schwäche zugeben. Evgenij ist super loyal und voller Liebe. Er hat mir beigebracht, meine weiche Seite zu zeigen." Seit 2017 ist Motsi in zweiter Ehe mit ihrem ehemaligen Tanzpartner Evgenij Voznyuk verheiratet. Im August 2018 kam ihre Tochter zur Welt.

Es sei "nicht immer einfach", mit ihr zusammen zu sein, gesteht Motsi: "Ich bin immer laut. Ich bin immer präsent. Wenn mir das früher jemand vorgehalten hat, fühlte ich mich deswegen oft gekränkt. Doch Evgenij versteht, warum ich so bin."

Warum sie so ist, hat einen traurigen Hintergrund. Mit 18 nahm sich Motsis Bruder das Leben. Sie war damals erst 11. "Durch diesen Verlust habe ich gelernt, dass man jeden Moment genießen muss, und dass man bewusst und präsent leben sollte. Und das lebe ich intensiver und vielleicht auch ein wenig lauter als andere aus."

Genau das ist es aber auch, was viele "Let's Dance"-Fans an ihrer Motsi so lieben. (GALA / RTL.de / csp)

Wenn Sie suizidale Gedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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